Posts mit dem Label faszinierende Tiere werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label faszinierende Tiere werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 9. März 2017

Fabelwesen: Meerjungfrauen und Sirenen

Liebe Leser,
heute geht es um Fabelwesen, denn ich möchte euch über einige Details zu Meerjungfrauen berichten und auch den Unterschied zu Sirenen erklären.

Meerjungfrauen sind weibliche Wesen, die halb Mensch, halb Fisch sind. Sie gehören zur Gattung der Fabelwesen und in Legenden und im Aberglauben wird erwähnt, dass diese Geschöpfe im Meer leben. Männliche Meerjungfrauen werden Wassermänner genannt.
Meerjungfrauen sind laut Sage verdammte Wesen, die für immer ans Meer gebunden sind, bis sie durch die Liebe eines menschlichen Mannes befreit werden.
Eine Meerjungfrau
Psychologisch gesehen ist die Meerjungfrau durch die Bedürfnisse und Vorstellungskraft der Seemänner auf ihren Schifffahrten entstanden, denn die meisten sehnten sich auf ihren langen Fahrten nach ihren Frauen oder Frauen generell. Meerjungfrauen sind somit ein Symbol für Schutzbedürftigkeit und damit Frauen, die von den Männern umgarnt werden wollen.

Meerjungfrauen sind bekannt dafür, dass ihr Oberkörper der eines jungen Mädchens oder eines jungen Mannes ist. Von der Hüfte abwärts befindet sich eine riesige Schwanzflosse, die in den verschiedensten Farben schillern kann, genau so wie die Haare der Meerjungfrauen. Diese werden zwar meist in grünen Farbtönen dargestellt, können aber auch ganz andere Farben aufweisen.

Meerjungfrauen wurden gerne auf den verschiedensten Wappen im Mittelalter dargestellt. Auch findet man sie am Bug einiger Schiffe.

Ganz anders als Meerjungfrauen sind Sirenen, welche in Deutschland auch Nixen genannt werden. Sie entsprangen der griechischen Mythologie und waren erst je zur Hälfte Mensch und Vogel und erst später halb Mensch halb Fisch.
Sirenen sind so gesehen „Meerjungfrauen“, die Boote und Fischerschiffe mit ihrem wundervollen Gesang anlocken, um sie dann zu töten.
Sirenen wurden durch den berühmten Dichter Homer bekannt, der im damaligen Griechenland gelebt hat, wobei nicht genau bekannt ist, wann genau er gelebt hat.
Homer beschrieb jedoch das Aussehen nicht, dafür gibt es aber alte Darstellungen ab 650 v. Chr.. Diese zeigen Vögel mit Menschenköpfen, die auch ab und zu einen Bart haben. Ab ungefähr dem Jahre 550 v. Chr. wurden die Oberkörper ebenfalls menschlich, mit der Brust und den Armen einer Frau. Erst im Mittelalter erhielten Sirenen ihren fischartigen Unterkörper und wurden oft als Meerjungfrauen bezeichnet, wobei Sirenen und Meerjungfrauen vom Charakter her zwei völlig verschiedene Wesen sind.

Sirenen sind Todesdämonen, die mit den Harpyien (einfache Vögel mit Menschenköpfen) und Lamien (Dämonen, die Menschenformen annehmen können und gierig nach dem Blut junger Menschen sind) verwandt sind.
Es gibt verschiedene Geschichten, wie die Sirenen zu ihrem jetzigen Aussehen kamen.
Der römische Dichter Ovid erzählte, dass sie Gespielinnen der Göttin Proserpina waren (oder auch die Töchter von Jupiter und Ceres) und diese nach ihr suchten, als Pluto sie entführt hatte. Da sie Proserpina jedoch nicht fanden, baten sie die Götter um Flügel, um so die Möglichkeit zu erhalten, über das Meer zu fliegen und sie dort zu suchen. Dadurch besaßen sie nun Flügel.
In einer anderen Erzählung ließen sie es angeblich zu und halfen Pluto, Proserpina zu entführen, wodurch sie von ihrer Mutter Ceres in geflügelte Wesen verwandelt wurde.
Zudem gibt es noch die Erzählung, dass Sirenen einst Mädchen waren, die sich weigerten zu heiraten und so durch die Göttin Aphrodite verwandelt wurden.
Sirenen, die ein Schiff durch Gesang zum Kentern bringen

Im Mittelalter sind Sirenen von ihrer Hüfte abwärts mit Fischschuppen bedeckt und besitzen ebenfalls Flügel. Ab da verschmelzen sie mit der Geschichte der Meerjungfrau.



Über die genaue Geschichte der Meerjungfrau ist vieles und zeitgleich nichts bekannt. Ihre Geschichte ist schleierhaft aufgeschrieben und jede Quelle erzählt eine andere Geschichte, allerdings sind es deutlich mehr Varianten als zur Geschichte der Sirenen. Wenn ihr möchtet, könnt ihr euch aber eine eigene Meinung bilden, indem ihr unter den folgenden Links weiterlest:


Ich hoffe, ihr konntet einiges dazulernen und ihr findet das Thema genauso interessant wie ich.
Was haltet ihr von Meerjungfrauen und sind Sirenen eurer Meinung nach wirklich so gefährlich?
Beitrag von Annika – Jg. 10

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Wölfe in Deutschland

Liebe Leser!
Viele von euch haben sicherlich schon gehört, dass es in der letzten Zeit öfters zu Wolfssichtungen in Deutschland gekommen ist. Dies ist aber kein Grund, Angst zu haben. Normalerweise sind Wölfe sehr scheu und kommen dem Menschen nur sehr selten nahe.
Ich möchte für euch heute gerne etwas über Wölfe und ihre Verbreitung in Deutschland schreiben.

Ursprünglich verbreitete sich der Wolf in West- und Mitteleuropa, wurde aber damals durch die menschliche Verfolgung ausgerottet.
Im 18. und 19. Jahrhundert lebten noch Wölfe in Deutschland, diese wurden jedoch gejagt und schließlich ebenfalls ausgerottet.

Heutzutage leben die meisten Wölfe auf dem Balkan oder im Osten Europas, wie man auch an den grünen Bereichenauf der Karte sehen kann. Ursprünglich sind die Wölfe übrigens die Vorfahren unserer Haushunde.

https://www.euronatur.org/fileadmin/images/arten/wolf/Webkarte_Wolfverbreitung_2012.jpg

Seit dem Jahr 2000 leben zwar wieder 40 Wolfsrudel in freier Wildbahn in Deutschland, doch sie sind aufgrund ihrer geringen Anzahl vom Aussterben bedroht. Die ersten Wolfswelpen wurden am Truppenübungsplatz in Sachsen gesichtet.

Die Zahl der Wölfe steigt langsam wieder an, denn seit 2016 leben wieder 46 Wolfsrudel und 15 Wolfspaare in Deutschland.
Viele Leute und Wissenschaftler stellen sich die Frage, ob Wölfe dauerhaft in Deutschland überleben werden, da es hier nicht die besten Voraussetzungen gibt, als Wolf Fuß zu fassen.

Wie ihr bereits gelesen habt, ist es sehr selten einen Wolf in Deutschland zu sichten, allerdings solltet ihr über die derzeitige Lage der Wölfe in Deutschland informiert sein, denn meiner Meinung nach ist das Thema sehr interesssant und wichtig.



Beitrag von Nils, Jg. 10

Mittwoch, 9. März 2016

Faszinierende, ausgestorbene Tiere: Der Dodo

Dodo (Raphus cucullatus)Liebe Leser, heute möchte ich euch über einen sehr interessanten, aber ausgestorbenen Vogel berichten. Es handelt sich um den Dodo, welcher auch als Raphus cucullatus oder Dronte bekannt ist.

Für's Erste möchte ich euch über sein Aussehen informieren. Der Dodo besaß ein blaugraues Gefieder sowie einen 23 Zentimeter langen, schwärzlich, gebogenen Schnabel mit einem rötlichen Punkt. Er besaß außerdem sehr kleine Flügel, welche er nicht zum Fliegen nutzen konnte. Doch das war kein Problem für den in der Regel über 20kg schweren Vogel, denn er hatte keine Fressfeinde in seiner Umgebung.
Die Weibchen
legten außerdem gelbe Eier.
Sein Lebensraum waren die Inseln Réunion und Mauritius im Indischen Ozean. Der Engländer Benjamin Harry berichtete das letzte Mal von einem Dodo im Jahre 1690.

Jetzt fragen sich wohl alle, wieso er ausgestorben ist. Es wird spekuliert, dass er durch eingeschleppte Ratten, Schweine und Affen ausgestorben ist, da sie ihre Nester zerstört und die Eier gefressen haben. Immerhin gelang es 2002 einem Forscherteam, DNA-Bruchstücke zu isolieren und zu untersuchen. Es wurde festgestellt, dass der Dodo mit der heute noch lebenden ostasiatischen Kragentauben verwandt ist, welche ihr im folgendem Bild seht.




Ich hoffe, ihr habt etwas dazulernen können,

Sebastian, Jg. 9

Mittwoch, 28. Oktober 2015

Warum schlafen Katzen so viel?

Heute will ich euch 4 Gründe nennen, warum Katzen so viel Schlafen.
 
Quelle


1. Ineffizienter Schlaf
Katzen dösen meist, um bei drohender Gefahr sofort aufspringen zu können. Gelegentlich verfallen sie auch in einen Tiefschlaf, der aber nur ungefähr 5 Minuten dauert.

2. Wetter
Auch das Wetter beeinflusst, wie viel Katzen schlafen. An einem regnerischen Tag wirst du deine Samtpfote viel häufiger schlafend antreffen als bei gutem Wetter.

3. Alter & Temperament
Auch Alter, Fitness und Temperament haben einen großen Einfluss. Ganz junge und ältere Katzen schlafen generell mehr. Manchmal bis zu 20 Stunden pro Tag.

4. Anpassung
Katzen sind wahnsinnig anpassungsfähig, wenn es um das Zusammenleben mit dem Menschen geht. Da Katzen sehr soziale Wesen sind, werden sie ihren Schlafrhythmus so anpassen, dass sie möglichst viel Zeit mit ihrem Besitzer verbringen können.

Ich hoffe, der kleine Beitrag hat euch gefallen!
LG Vivien, Jg 9

Mittwoch, 16. September 2015

Ausgestorbene, faszinierende Tiere: Der Megalodon

Findet ihr nicht auch einige ausgestorbene Tiere, wie zum Beispiel Dinosaurier, faszinierend?
So geht es zumindest mir und daher schreibe ich heute über:  

Die Geschichte des Megalodon:

Der Megalodon war der weltgrößte Hai der Welt, doch leider ist er ausgestorben.
Der Megalodon (Carcharocles megalodon, früher Carcharodon megalodon) ist eine Haiart aus der Familie der Makrelenhaie (Lamnidae) oder möglicherweise der Otodontidae, die von Louis Agassiz im Jahr 1843 wissenschaftlich beschrieben wurde. 
Hier seht ihr einen Größenvergleich zum weißen Hai:  


Von oben mach unten: der männliche Megalodon, der weibliche Megalodon, der weiße Hai

Der Fossilbericht dieses Hais reicht vom Miozän bis zur Pilozän – Pleitozän – Grenze vor 2,6 Mio. Jahren und besteht aus weltweiten Zahn- und (selteneren) Wirbelfunden.

Die Art des Megalodon bevorzugte vermutlich die euphotische Zone warmer Meere. Mit einer geschätzten Maximallänge von 15,9 bis 20,3 Metern war der Megalodon wahrscheinlich die größte Haiart der Weltgeschichte. Seine Körpergrösse ist um die 4 Meter kleiner als die des Blauwals, welcher als das grösste Tier der Welt gilt. Deshalb ist der Megalodon das zweitgrößte Tier der Welt.

















Der dunkle Zahn im Bild ist vom Megalodon. 
Er ist um einiges größer als der Zahn eines weissen Hais (links im Bild).
Der Megalodon ist und war einer der gefährlichsten Haiarten.
Ein paar Wissenschaftler meinen sogar, dass es noch ein paar Exemplare von ihm gibt. 


Beitrag von Dominik, Jg. 9