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Donnerstag, 9. Februar 2017

Interview mit Herrn Schaefers

Liebe Leser,
zwei Tage vor seinem wohlverdienten Eintritt in den Ruhestand habe ich für euch meinen ehemaligen Klassenlehrer Herrn Schaefers interviewt.
Manche von euch hatten Herrn Schaefers bestimmt in dem ein oder anderen Fach und vielleicht habt auch ihr ein paar Fragen. Ich hoffe, ich kann euch ein paar davon beantworten.



Herr Schaefers, freuen Sie sich auf ihren Ruhestand und sind sie froh, dass Sie nicht mehr unterrichten müssen?

- Ich freue mich mittlerweile, obwohl ich am Anfang des Jahres ein komisches Gefühl hatte. Ich habe das mein Leben lang gemacht, aber jetzt freue ich mich auch. Es reicht auch irgendwann. Ob ich mich jetzt freue nicht mehr unterrichten zu müssen, das war ja für mich kein Muss. Ich habe ja gerne unterrichtet. Ich freue mich jetzt aber auf meinen Austritt und einfach mal wieder etwas anderes zu machen und keine Noten mehr geben zu müssen.

Was möchten Sie als Erstes tun, wenn sie in den Ruhestand gehen?

- Ich mache ja noch das Projekt „Musicalreise“ zu Ende, somit bin ich der Schule ja noch irgendwie verpflichtet. Da wir jetzt in die heiße Phase steigen, gibt es noch sehr viel zu organisieren und da kann ich mich dann voll drauf konzentrieren. Zwischendurch werde ich es auch genießen, morgens noch einmal länger liegen zu bleiben oder abends nicht überlegen zu müssen: ,,Was mache ich morgen mit den Kindern?“

Stehen noch größere Projekte an?

- Nein, das lasse ich jetzt erst mal auf mich zu kommen. Ich möchte aber mit zwei Freunden im Sommer mal zu Fuß über die Alpen. Wir möchten eine ganz individuelle Route wandern. Ich habe einen Freund, der ist im Alpenverein und der kümmert sich darum und arbeitet eine schöne Route aus. Da freue ich mich drauf.

Warum sind Sie Lehrer geworden?

- Also ich bin ja seit Kindheit an dem Sport verbunden. Ich habe geturnt als Kind, dann bin ich Trampolin gesprungen und dann war ich lange Trampolin-Trainer, Ausbilder und Landestrainer. Ich habe immer mit Kindern gearbeitet. Dann habe ich eine Lehre als Informatiker gemacht und das auch studiert, also bin ich Diplom-Informatiker und ich habe immer gedacht: ,,Mensch kannst du das nicht irgendwie miteinander verbinden?“
Dann gab es so ein Studium für berufsbildende Schulen, dass man also das Lehramt studieren konnte in Informatik und Sport. Das war meine Kombination und das habe ich natürlich gemacht. Informatiker war ich, da musste ich nicht mehr viel ergänzen aber Sport musste ich komplett studieren. Das war genau das Richtige und als ich fertig war als Ingenieur, hätte ich ja in der Wirtschaft arbeiten können. Ich habe ja auch bei Nixdorf eine Zeit lang gearbeitet. Freunde von mir haben dann bei Nixdorf angefangen, die haben natürlich mehr Geld verdient, aber ob sie glücklicher waren, weiß ich nicht. Für mich war es der richtige Beruf.

Was gefiel Ihnen am meisten an diesem Beruf und was überhaupt nicht?

- Am meisten hat mir die Arbeit mit Jugendlichen gegeben. Ich habe es genossen, im 5. Jahrgang zu sein, aber auch im 13.. Und das hat mich glaube ich ein bisschen jung gehalten.
Und die Ferien sind immer schön. Für mich war immer der schönste Tag der letzte Schultag vor den Sommerferien. Wenn du den ganzen Block, 6 Wochen, vor dir hattest. Das war für mich immer einer der schönsten Tage im Jahr, noch schöner als Heiligabend.

Muss man in den Ferien immer viele Vorbereitungen treffen?

- Also das trifft für die Weihnachtsferien und für die Osterferien zu und vielleicht zum Teil für die Herbstferien. Das sind 14 Tage und wenn du die Oberstufe unterrichtest, hast du Klausuren zu korrigieren. Und es gibt so Korrekturfächer wie Deutsch und Englisch, die schon sehr zeitraubend sind. Mathematik geht da noch, weil das etwas strukturierter ist. Aber in den Sommerferien kannst du wirklich abschalten, da machst du auch nichts. Ein bisschen Nachbereitung oder mal den Schreibtisch aufräumen und dann machst du Ferien. Aber dann fängst du irgendwann an, dich die letzte Woche wieder vorzubereiten.

War das Ihr Traumberuf oder wollten Sie eigentlich mal etwas anderes werden?

- Also eigentlich war ja mein Traumberuf, den habe ich ja auch gelernt, technischer Zeichner. Ich fand es immer spannend zu zeichnen -technisch zu zeichnen. Ich kann nicht malen, aber zeichnen. Wenn du meine Berichtshefte von früher siehst … wie gedruckt! Ich habe in Normschrift geschrieben, das konntest du von einer Schablonenschrift fast nicht unterscheiden. Perfekt. Da bin ich heute noch immer begeistert, wenn ich diese Hefte angucke. Ja und das habe ich gelernt.

Wurden die Erwartungen, weswegen Sie Lehrer geworden sind, erfüllt?

- Absolut, absolut! Ich sage immer: ,,Pädagoge ist man oder ist man nicht.“ Pädagogik kann man nicht studieren, auch wenn es das als Studium und Theorien dazu gibt. Ich konnte auch während des Studiums mit Didaktik oder so was überhaupt nichts anfangen. Man kann mit Jugendlichen und Kindern umgehen oder nicht.

Wie haben Sie sich gefühlt, als Sie das letzte mal die Noten eingetragen haben oder die letzte Arbeit korrigiert haben?

- Als ich die letzte Unterschrift unter die letzte Klassenarbeit gesetzt habe, habe ich zu meiner Frau gesagt: ,,So komm, jetzt schütten wir uns `nen Ramazzotti ein!“, und dann haben wir uns erst mal einen getrunken.

Wird es nicht langweilig, immer wieder dieselben Themen durchzugehen?

- Du machst das Thema immer alle 6 Jahre - bis dahin hast du eigentlich alles schon wieder vergessen bzw. es hat sich vieles verändert. Vielleicht ist zwischendurch ein neues Mathematikbuch rausgekommen.
In der Informatik habe ich nie die gleichen Themen gemacht, denn die Informatik lebt und hat sich weiterentwickelt. Als ich studiert habe, gab es noch keine Smartphones, da gab es noch keinen Laptop oder Computer. Es gab Programmiersprachen, damit wurden dann auf Lochkarten Programme geschrieben. So hat alles angefangen. Jetzt guck dir das heute mal an, heute ist alles bunt oder klickbar und was nicht alles.
Im Sport sowieso nicht, im Sport habe ich eigentlich immer individuell gearbeitet.

Wird es Ihnen schwer fallen nicht mehr den gewohnten Alltag zu durchleben?

- Glaube ich nicht, man freut sich ja und vor allem gehe ich, wo die Tage wieder länger werden. Wenn du im Sommer gehst, kommst du in den Herbst und in den Winter.

Eine witzige Geschichte aus dem Berufsleben?

- Es gibt mehrere Geschichten. Damals hatten wir unsere Möbel eingelagert und wir haben in einem Wohnwagen gewohnt. Ich hatte ja eine Klasse übernommen und im Wohnwagen gelebt, das heißt: kein Telefon, kein Buch, kein Schreibtisch gar nichts. Es hieß schon immer „der Trapper“ kommt.
Ich kann mich auch noch an einen Tag erinnern, da komme ich eines Tages mit dem Fahrrad herangefahren und sehe, oder ich meine, das sei Frau Dickmann-Bursche gewesen. Dann denkst du: ,,Ach, fährst du bei Theresia mal richtig scharf dran vorbei.“ Dann dreht sie sich um und erschreckt sich und geht einen Schritt zurück. ,,Ach!“ Denk ich. Ich sag noch so „Hi!“ - keine Antwort. Und als ich dann hinten beim Gebäude B einbiege, drehe ich mich um und sehe, wie so eine schwarze Limousine vorfährt. So, wer war es? Es war unsere Schulministerin, Frau Löhrmann, die war an dem Tag da. Das fand ich eine lustige Begebenheit, aber die beiden haben Ähnlichkeit, die gleiche Frisur, die gleiche Statue.

Sind Sie schon mal morgens aufgewacht und haben es bereut, diesen Beruf gewählt zu haben?

- Nein, nein es war manchmal schon sehr anstrengend, aber ich bereue keinen Tag. Ich habe neulich noch zu meiner Frau gesagt: ,, Ich wüsste nicht, dass ich mal ungern zur Schule gefahren bin.“ Ich habe mich immer gefreut. Es gab natürlich ganz anstrengende Phasen, wo ich gedacht habe: ,,Naja.“ Aber gerade so anstrengende Tage bin ich immer ganz bewusst angegangen. Da habe ich versucht, mich nicht gleich auf dem Schulhof aufzuregen. Diese Tage bin ich immer ganz ruhig angegangen und dann sind sie auch gut gelaufen.

Werden Sie uns besuchen kommen und werden Sie uns vermissen?

- Also ich werde euch sicher vermissen, das ist sicher, dafür sind wir 5½ Jahre zusammen gewesen. Alle sind durch Dick und Dünn gegangen und dann wächst man zusammen, da liegt einem auch jeder am Herzen. Denk mal an die Klassenfahrt, die war doch top, eines der schönsten Erlebnisse, muss ich schon sagen. Es hat aber auch alles gestimmt, das Wetter hat gestimmt, das Programm hat gestimmt und wir hatten eine gute Stimmung!

Ihre schönsten Momente mit uns?

- Ja, Klassenfahrt, absolut. Es gab natürlich auch noch andere schöne Momente. Ich weiß noch, ihr habt mich ja schon mal verabschiedet, als Frau Habenicht gegangen ist, das habe ich überhaupt nicht verstanden, aber ich habe ja einen Schal bekommen vom SCP `ne Kappe, `ne Trillerpfeife und war glücklich.

Waren wir die Klasse, mit der Sie am meisten Spaß hatten?

- Ich glaube schon, weißt du warum? Ihr wart ja der vierte komplette Durchgang, den ich hier gemacht habe und Frau Habenicht und ich waren ein eingespieltes Team und wir waren so gestandene Personen, dass wir ganz vieles ganz bewusst erlebt haben. Wir hatten nicht mehr mit uns selbst zu tun, sondern wir konnten uns voll auf euch konzentrieren und auf alles andere und deswegen konnten wir, denke ich mal, schon die letzten Jahre mit euch genießen. Es war am Anfang nicht einfach, das muss man ganz klar sagen. Das ist nun mal so in einer Klassengemeinschaft und in jeder guten Familie gibt es Streit.

Lieber Herr Schaefers, wir möchten uns recht herzlich für die tolle Zeit mit Ihnen als unser Klassenlehrer bedanken. Sie waren immer für uns da, immer gut drauf und bei allen sehr beliebt. Wir werden Sie sehr vermissen. Wir wünschen Ihnen alles Gute und vielleicht sehen wir uns bald wieder!

- Ihre 10a -

Beitrag von Yaris, Jg. 10

Donnerstag, 10. November 2016

Interview mit Herrn Martini

Liebe Leser,

Wie ihr wahrscheinlich wisst und hoffentlich auch mitbekommen habt, haben wir seit Sommer diesen Jahres einen neuen Schulleiter, Herrn Dr. Siegfried Martini. Um ihn besser kennen zu lernen und einen Einblick in seinen Alltag zu bekommen, haben wir ihn für euch interviewt. Hier sind die Ergebnisse:

Wie alt sind Sie?
- Ich bin 52 Jahre alt.

Haben Sie Frau und Kinder?
- Ja, meine Frau ist selbst an dieser Schule, Frau Vielberg-Martini, und ich habe zwei Kinder.

Welche Fächer unterrichten Sie?
- Meine Fächer sind Physik und Mathematik, ich habe jedoch auch schon mal Technik unterrichtet und zurzeit unterrichte ich nur Physik.

Warum sind Sie Direktor an einer Gesamtschule geworden?
- Ich habe die Chance bekommen und hatte ein halbes Jahr Bedenkzeit. Schließlich habe ich die Möglichkeit genutzt, weil man so ein Angebot, Schulleiter zu werden, nur sehr selten kriegt.

Ist Direktor Ihr Traumberuf?
- Je älter man wird, desto weniger ist es wichtig, seinen Traumberuf zu erreichen. Ich bin gerne Lehrer und meine Laufbahn an der Schule erweitert sich nun zum Schulleiter.

Was machen sie in Ihrer Freizeit?
- Als Direktor hat man sehr wenig Freizeit. Zeit für ein aufwändiges Hobby habe ich nicht, deshalb beschäftige ich mich gerne im Garten.

Was ist Ihr Lieblingsfilm/Serie?
- Ich schaue derzeit Lewis - Der Oxford Krimi zusammen mit meiner Familie, weil meine Tochter sich auf einen Auslandsaufenthalt in England
vorbereiten möchte. Wir schauen die Serie deshalb auf Englisch.

Haben Sie Haustiere?
- Wir haben zwei Kaninchen, aber nur wegen den Kindern.

Was ist Ihr Lieblingstier?
- Ich habe keins, denn ich bin auch nicht mit Tieren aufgewachsen.

Was ist Ihr Lieblingsessen?
- Da bin ich ganz unkompliziert, weil ich eigentlich alles gerne esse. Wir wechseln uns zuhause auch gerne mit dem Kochen ab.

Was ist Ihre Lieblingsfarbe?
- Meine Lieblingsfarbe ist Blau, doch wenn ich eine Wand streichen würde, würde ich sie weiß streichen, weil man sie dann noch vielfältig gestalten kann.

Was ist Ihre Lieblingssportart?
- Definitiv Fußball, aber der Mannschaftssport, nicht die Übertragungen im Fernsehen. Ich spiele dieses auch gerne in meiner Freizeit.

Wir danken Herrn Martini ganz herzlich für das schöne Gespräch und die Offenheit! 
Hoffentlich habt ihr nun einen kleinen Einblick in sein Leben bekommen und ein wenig über ihn dazugelernt.


Beitrag von Laura und Yaris, Jg. 10

Donnerstag, 6. Oktober 2016

Interview mit Frau Klenke

Frau Klenke ist die Leiterin der Schülerzeitung und es gibt bestimmt ein paar Personen, die einige Fragen an sie haben. Ich habe daher ein paar Fragen speziell zur Schülerzeitung vorbereitet, die ich ihr in einem Interview gestellt habe.

Doch zuerst noch ein ein paar Infomationen zu Frau Klenke selbst: sie Unterrichtet die Fächer Englisch, Mathematik und natürlich die Schülerzeitung. Frau Klenke hat eine eigene Klasse, die 10A, wo sie auch jedes ihrer Fächer unterrichtet, und außerdem gibt sie noch Englischunterricht in Jahrgang 13.

1. Wieso haben Sie die Schülerzeitung gegründet?
A: Als ich neu an dieser Schule anfing, wünschten sich ein paar Schüler eine Schülerzeitung und fragten in verschiedenen Klassen, wer noch Interesse daran hätte. Da ich sowieso eine neue, kreative AG anbieten wollte und es noch keinen Lehrer für die Schülerzeitung gab, habe ich mich dazu entschieden, die AG zu gründen. Seit diesem Schuljahr gibt es sie nun auch als EU Unterricht, um noch mehr Schüler zu erreichen.

2. Haben Sie das Gefühl, dass die Schülerzeitung etwas bei den Schülern bewirkt?
A: Ja, ganz eindeutig. Die Autoren der Artikel gewinnen mehr Selbstbewusstsein und lernen, bessere Texte zu verfassen. Außerdem macht es ihnen einen riesen Spaß. Allerdings wünschen wir uns noch mehr Leser und Kommentare.

3. Macht Ihnen die Schülerzeitung Spaß?
A: Absolut, weil die Schüler sehr motiviert sind und es ihnen auch Spaß macht, sich mit frei gewählten Themen zu beschäftigen, bei denen auch ich einiges dazulerne. Es ist toll, ihnen bei ihren Projekten zu helfen.

4. Gibt es viel bei den Schülertexten zu überarbeiten?
A: Ja manchmal, ändern wir die Reihenfolge von Absätzen oder ergänzen Interesse weckende Formulierungen und natürlich treten auch immer wieder Rechtschreibfehler auf, doch daraus kann man ja nur lernen.

5.  Worauf achten Sie bei den Texten, bevor sie sie veröffentlichen?
A: Dass die Texte interessant und auch gut lesbar sind, zum Beispiel bezüglich der Reihenfolge und der gegebenen Informationen.

6. Haben Sie noch lange vor, die Schülerzeitung zu machen?
A: Ich sehe derzeit keinen Grund, die Schülerzeitung nicht weiter zu machen, weil sie auch mir sehr viel Spaß macht.

7. Hält die Schülerzeitung Sie von anderen Aktivitäten ab, wie z.B der MF?
A: Ja wenn die AG in der MF stattfindet, kann es vorkommen, dass ich nicht in die Mensa kann. Ich esse dann aber einfach vorher oder später was.

8.  Glauben Sie, die Schülerzeitung wird in Zukunft noch wachsen?
A: Davon gehe ich definitiv aus, denn die Motivation ist groß und die Homepage wird kontinuierlich erweitert.

9. Glauben Sie, dass alle Kollegen die Schülerzeitung unterstützen?
A: Ich habe noch nichts Gegenteiliges gehört und es würde mich wundern, da wir ja auch niemanden durch den Kakao ziehen. ;)

10. Wird es auch eine gedruckte Ausgabe geben?
A: Ich denke es wäre sinnvoll, um noch mehr Leser zu erreichen. Es hängt aber davon ab, was sich die Autoren wünschen.

Ich bedanke mich bei Frau Klenke für das tolle und ehrliche Interview.
Hoffentlich konnte ich euch die Schülerzeitung ein wenig näherbringen.


Beitrag von Robin, JG. 10

Dienstag, 24. November 2015

Interview mit unserem Bürgermeister Michael Dreier

Liebe Leserinnen und Leser,

da es momentan so viel um das Thema Flüchtlinge geht, haben wir von der Schülerzeitung uns überlegt, mal jemanden zu fragen, der viel mit dem Thema beschäftigt ist – unseren Bürgermeister Michael Dreier.
Das Interview hat am 17. November stattgefunden und Herr Dreier hat uns nach einem herzlichen Empfang sehr ausführlich Rede und Antwort gestanden.
v.l.n.r.: Frau Klenke, Zoe, Herr Dreier, Annika

Unsere Fragen drehen sich rund um die Rahmenbedingungen der Flüchtlingssituation und Herrn Dreiers Aufgaben in dieser Hinsicht, aber auch um die Terroranschläge von Paris.

Die Fragen könnt ihr jeweils lesen und euch seine Antworten darauf anhöhren, wenn ihr auf die Antwort klickt.
Wir wünschen euch viel Spaß und hoffen, dass ihr einiges Neues dazulernt!


1) Was denken Sie zum Thema Flüchtlinge?



2) In welchen Bereichen sind Sie bezüglich der Flüchtlingssituation eingebunden?



3) Wie viele Flüchtlinge halten sich im Moment in Paderborn auf?



4) Wo halten sich die Flüchtlinge in Paderborn auf?



5) Wie ist die Lebenssituation in den paderborner Unterkünften?



6) Wann und wo werden Flüchtlingskinder eingeschult (Schulpflicht)?



7) Was passiert mit abgeschobenen Flüchtlingen?



8) Was gedenken Sie mit den Flüchtlingen zu tun, die noch keine Unterkunft haben, wenn es im Winter kalt wird?



9) Warum werden ungenutzte Häuser abgerissen, anstatt sie für Flüchtlinge zu benutzen?



10) Wie sieht es mit Kleidungs- und Geldspenden aus?



11) Was sagen Sie zu Herrn Seehofers Forderungen, dass die Grenzkontrollen rund um Deutschland wieder eingeführt werden sollen und denken Sie, dass die Terroranschläge auf Paris etwas mit dem Thema Flüchtlinge zu tun haben könnten?


Am Ende unseres Interviews hat Herr Dreier noch unsere Gesamtschule und das Projekt "VergissMeinNicht" auf dem Monte Scherbelino angesprochen:



Wir danken Herrn Dreier und seinen Mitarbeitern auch im Namen unserer gesamten Schule noch einmal sehr für das Interview, die Gastfreundlichkeit und die Zeit, die er sich für uns genommen hat.

Beitrag von Zoe und Annika, JG. 9

Montag, 24. August 2015

Interview mit Frau Greipel-Bickel

Liebe Leser, 
wir hoffen, ihr hattet erholsame und tolle Ferien!
Nicht nur der Unterricht hat wieder gestartet, sondern auch die Redaktion der Schülerzeitung legt wieder los.
Zum Beginn des neuen Schuljahres haben wir ein spannendes Interview mit Fr Greipel-Bickel für euch. Wir wünschen euch viel Spaß beim lesen!
 
1. Warum sind Sie Lehrerin geworden und wollten Sie schon immer Lehrerin werden?

Also, ich wollte überhaupt nicht Lehrerin werden. Ich wusste gar nicht, was ich werden sollte. Ich wusste nur, dass ich irgendetwas mit Musik/ Kunst zu tun haben würde. Und als meine Schwester, die fast gleichaltrig ist, wie ich, sich für ein Musikstudium in Detmold an der Musikhochschule anmeldete, habe ich das auch getan. Wir haben immer alles gleich gemacht. Meine Schwester spielte sehr gut Cello und ich spielte sehr gut Klavier. Dann haben wir beide erst einmal Musik studiert und dann ging es in ein Lehramtsstudium. Danach haben wir beide noch ein weiteres Fach studiert und das war bei mir Englisch. Dann war klar: wir gehen auch in die Schule.

2. Was gefällt Ihnen am meisten an Ihrem Job als Schulleiterin?

Also, Schulleiterin ist erst mal kein Job, sondern jeden Tag knall harte Arbeit! Was gefällt mir daran besonders? Die Firma Schule hat mit so vielen unterschiedlichen Menschen zu tun, nicht nur mit Schülern und Schülerinnen und Eltern, sondern natürlich auch mit Lehrpersonal, mit Personen, die im Haus arbeiten, die kein Lehrpersonal sind. Dass man mit den unterschiedlichen Gruppen und natürlich deren Arbeit ganz anders umgehen muss, ist unsere täglich Arbeit. Man weiß nie, wann der Tag begonnen hat, wie er aufhört und das ist einfach auch spannend.

3. Warum sind Sie Schulleiterin an einer Gesamtschule geworden? Was gefällt Ihnen an diesem System?

Also, ich bin Schulleiterin an einer Gesamtschule geworden, weil ich als junge Lehrerin schon an einer Gesamtschule tätig war und ich habe sehr schnell gelernt, obwohl ich eine gymnasiale Ausbildung hatte, dass meine Kenntnisse eines deutschen Schullebens überhaupt nicht ausreichend waren. Aus diesem Grund habe ich mich intensiv mit dem Thema Gesamtschule beschäftigt, das war in den 70er Jahren gar nicht modern. Es war auch relativ unbekannt und ich habe festgestellt, dass dieses System, das integrierte Schulsystem, das gegliederte Schulwesen von Gymnasium, Realschule, Hauptschule und Förderschule total schlägt - in allen Belangen - und dann kann man eigentlich gar nicht anders, dann muss man das tun. Ich habe auch sehr schnell festgestellt, wenn es eine Schule im Aufbau gibt, so wie das in Elsen 1990 der Fall war, dann kann man natürlich auch ganz anders Schule gestalten und Dinge einfach neu machen, als wenn man in ein gestandenes System kommt, wo alles so ist, wie es immer war. Diese Chance hatte ich hier in Elsen und das war eine tolle Chance.

4. Was halten Sie von dem Bildungssystem in NRW? Würden Sie gerne etwas ändern? Wenn JA, was?

Ja, mir ist völlig klar, wenn alle Kommunen und alle Städte, alle Gemeinden, alle Landstriche Gesamtschulen zur Verfügung hätten, mit allen Abschlüssen unter einem Dach, vom Förderschulabschluss bis zur Allgemeinen Hochschulreife/ bis zum Abitur, dann sind alle anderen Schulen überflüssig. Und das wäre unter Leistungs- und Kostengesichtspunkten für jede Gemeinde, für jede Kommune die beste Lösung. Wir haben es ja in Salzkotten gesehen: sie haben alle Schulen geschlossen und andere Gemeinden wie Brakel haben ebenso alle anderen Schulen geschlossen.

5. Zurzeit wird viel über Integration von Behinderten an Schulen diskutiert. Sehen Sie unsere Schule auf diesem Gebiet als Vorreiter und würden Sie es begrüßen, wenn es in jeder Klasse I-Kinder gäbe?

Also grundsätzlich erst einmal heißt Inklusion, jedem Menschen Gelegenheit zu geben, sich in unserer Gesellschaft zu entwickeln und sich zu entfalten. Dies hat nichts mit behinderten Kindern zu tun. So. Und dass wir natürlich die unterschiedlichen Schüler und Schülerinnen bündeln, um sie in einem Klassenverband oder zwei Klassenverbänden zu beschulen, hat was mit den Lehrressourcen zu tun. Lehrer können sich ja nicht teilen, sie können ja immer nur an einer Stelle sein. Und aus diesem Grund ist das unsere derzeitige Organisationsform. Es geht aber auch ganz anders. Also wenn man vielleicht nur vereinzelt Schüler/-innen mit Unterstützungsbedarf hätte, säßen sie einfach in x-beliebigen Klassen und bekämen dann ihre Förderschulstunden vom Förderlehrer einzeln. Aber bei uns, weil wir so viele Kinder haben, bündeln wir diese im Augenblick in zwei Klassen pro Jahrgang.

6. Was halten sie von G-8? Denken Sie, dass auch unsere Schule später zu diesem System übergehen wird?

Mit Sicherheit nicht, weil der mittlere Schulabschluss, nämlich der, der mit dem 10. Jahrgang endet, nicht mehr zur Verfügung steht. Das ist das Problem an den Gymnasien. Dort verläuft die Sekundarstufe 1 in 5 Jahren und ab dann passen die Systeme nicht mehr zusammen. Die Schüler/-innen können nur da bleiben, wo sie sind und machen dann G8. Nein, die Nachfrage nach unserem G9 ist so groß, es gibt überhaupt keine Diskussion darüber, dies zu verändern. Umgekehrt stellt sich die Frage, ob es nicht besser ist, allgemein G9 zu machen.



Die Schnellfragerunde

1. Früher Vogel oder Nachteule?

Eher Nachteule.

2. Meer oder Berge?

Beides.

3. Schokolade oder Gummibärchen?

Weder noch.

4. Stadt oder Land?

Beides.

5. Hund oder Katze?

Hund.


Wir danken Frau Greipel-Bickel für ihre Bereitschaft und ihre Zeit!

Beitrag von Miriam, Jg. 10

Sonntag, 17. Mai 2015

Interview mit dem Schulsanitätsdienst



Der Schulsanitätsdienst (kurz SSD) ist unser Freund und Helfer in allen Lebenslagen ( Funfact : Wusstet ihr, dass der SSD sogar die Blumen im Foyer gießen muss?).
Aber egal, zumindest habe ich sie interviewt und hier ist das Interview. Viel Spaß!


 

Was Macht der SSD? -Erste Hilfe. 

Warum seid ihr beim SSD? -Weil wir gerne Leuten helfen!

Wie kann man mitmachen? - Man muss sich Ende der 7. bei den Klassenlehrern melden und sich in eine Liste eintragen. Dann macht man eine 1-2 tägige Ausbildung und schon ist man dabei.

Was sind die häufigsten Einsätze des SSD? - Pflaster Kleben und Kühlpacks verteilen. ;)

Wie seid ihr ausgestattet? - GUT! Angemessen.
 
Was war der bisher schlimmste Einsatz? - Das war ein Schlüsselbeinbruch (das Schlüsselbein liegt zwischen Schulter und Hals).
 
Wie viele Sanitäter sind im Moment im SSD? - Zurzeit sind wir 27.
 
Wo kann man euch finden? - Im C und D Gebäude.

In welchen Fällen kann man zu euch kommen? -In allen Fällen, selbst bei kleineren Verletzungen und seelischen Problemen. Wir sind immer einsatzbereit und engagiert für Lehrer und Schüler.

Wollt ihr den Lesern sonst noch etwas mitteilen? - Wir möchten uns für euer Vertrauen bedanken und sind weiterhin offen für alles und helfen euch gerne

Euer SSD (Louis Kahle, Svea Puls, Timon Brockmeier, Philip Wessel, Yaris Eichler)

 




Beitrag von Jamie Millar, JG 8

Montag, 23. März 2015

Interview mit Herrn Gruttmann



Wir haben einen Referendar unserer Schule interviewt. Er wurde von der Redaktion als erster ausgesucht. In den Kommentaren könnt ihr uns schreiben, wen wir als nächstes interviewen sollen. Dazu könnt ihr z.B. passend zu einem Lehrer eine weitere Frage stellen und wir versuchen dann, möglichst viele von ihnen einzubauen.

1. Wie lautet Ihr Vorname?
A: Ich heiße Alexander.

2. Wie alt sind Sie?
A: Ich bin 28 Jahre alt.

3. Haben Sie Frau und Kinder?
A: Nein, aber eine Freundin.

4. Warum sind Sie Lehrer?
A: Ich wollte seit meinem Zivildienst gerne mit Jugendlichen arbeiten.

5. Ist Lehrer zu sein Ihr Traumberuf?
A: Ja.

6. Haben Sie einen Lieblingsschüler?
A: Ich mag viele meiner Schüler.

7. Haben Sie einen Lieblingskollegen?
A: Ich mag viele meiner Kollegen, so einen richtigen Lieblingskollegen habe ich aber nicht.

8. Sind Sie beliebt? Was meinen Sie?
A: Weiß ich nicht so recht. (Anmerkung der Redaktion: Ja, ist er!)

9. Wie lange wollen Sie noch bleiben?
A: So lange wie es geht.

10. Ist Ihr Beruf stressig?
A: Ja manchmal, aber es macht auch Spaß.

11. Was haben Sie davor gemacht?
A: Ich habe erst mein Fachabitur und danach den Zivildienst gemacht. Dann habe ich das Abitur nachgemacht und studiert.

12. Was machen Sie in der Freizeit?
A: Ich mache viel Sport und Musik.

13. Mögen Sie Fußball?
A: Ich liebe Fußball. Früher habe ich sogar selbst gespielt und ich gehe gerne ins Stadion.

14. Was ist Ihr Lieblingsverein?
A: Ich habe keinen Lieblingsverein, aber ich gehe dieses Wochenende seit langem wieder ins Stadion zum SCP.

15. Was halten sie von Manuel Neuer?
A: Er ist ein toller Torhüter und hat den Fußball wie wenige andere vor ihm revolutioniert.

16. Was ist Ihr Lieblingsfilm?
A: Mein Lieblingsfilm ist Forrest Gump.

17. Was ist ihr Lieblingstier?
A: Mein Lieblingstier ist der Hai

18. Haben Sie Haustiere?
A: Nein, aber ich hätte gerne einen Hund.

19. Was ist Ihre Lieblingsfarbe?
A: Schwarz und Rot.

20. Hatten Sie Ängste als Kleinkind?
A: Nein und selbst wenn, könnte ich mich nicht erinnern.

21. Was ist Ihre Lieblingseissorte?
A: Vanille!

22. Was ist Ihr Lieblingsessen?
A: Hähnchen!

23. Welches Essen mögen Sie nicht?
A: Rosenkohl...

24. Was war Ihr peinlichstes Erlebnis?
A: An ein richtig peinliches Erlebnis erinnere ich mich gerade nicht, aber man hat doch immer mal peinliche Situationen.

Erstellt von-Demon und Angel