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Freitag, 26. Oktober 2018

Unsere Abschlussfahrt der 10ten Klassen

Traditionell sind wir im Jahrgang 10 im September in unsere Hauptstadt Berlin gefahren.

Die fünf Tage dort haben einige Aktionen beinhaltet, zum Beispiel einen Besuch im Reichstag, eine Stadtführung, das Mauermuseum und einen Besuch im ehemaligen Stasigefängnis Hohenschönhausen. Im Stasigefängnis haben wir eine sehr interessante Führung von einem Ex-Insassen bekommen, der uns über seine Zeit im Gefängnis erzählt hat. Er berichtete zum Beispiel, dass die Gefangenen nicht auf dem Bauch schlafen durften, da die Wärter erkennen mussten, ob sie noch atmeten.
Das absolute Highlight war der Abend in der Disco Matrix. Durch zahlreiche Djs war für jeden Musikstil was dabei, drei Stunden ging die Party für uns.
Dadurch, dass wir sehr zentral in Berlin waren, konnten wir mit Hilfe von den Straßenbahnen und U-Bahnen alles sehr schnell erreichen. Wenn man eine U-Bahn verpasst hat, musste man nur vier Minuten auf die nächste warten.
Dadurch, dass wir viel Freizeit hatten, haben wir auch noch die Mall of Berlin (ein sehr großes Einkaufszentrum) in Kleingruppen besuchen können. Im Umfeld der Jugendherberge waren viele Restaurants und Kiosks, meistens verpflegten wir uns neben dem Essen in der Herberge aber bei Supermärkten in der Nähe.




Übrigens: Da ich privat schon sehr oft in Berlin war, kann ich das Schloss Sanssouci (links im Bild) sehr empfehlen.
 
Wart ihr schon einmal in Berlin? Wenn ja, wie findet ihr die Stadt und habt ihr es euch anders vorgestellt?

Mittwoch, 2. November 2016

Jahrgang 10: Abschlussfahrt nach Berlin 1

Ich werde Euch in diesem Artikel allgemeine Sachen über die Berlinfahrt erzählen, wie z.B. der Tagesablauf war und wie wir zwei Schüler an einem Tag verloren haben. Im Anschluss folgt ein Artikel über die Unterkunft und Hohenschönhausen (ein Stasi Gefängnis).


Am Montagmorgen, den 05.09.2016 um 8:30h, fuhr der komplette 10te Jahrgang nach Berlin.
Nach einer langen viereinhalb stündigen Fahrt waren alle sehr aufgeregt.
Der erste Tag war recht jedoch trotzdem entspannt. Wir durften in unsere Zimmer einziehen und anschließend mit der Klasse Berlin erkunden. Dabei wurde uns genau erklärt, welche U-Bahn und Straßenbahn wir nehmen müssen, damit wir an den richtigen Orten ankommen und sich niemand verläuft.
Nachdem wir in Kleingruppen selbstständig erste Eindrücke von Berlin sammeln konnten, trafen wir uns um 20:30h am Reichstag, um uns die dortige Laser-Show anzusehen.


Das Brandenburger Tor haben wir natürlich auch besichtigt.

Am zweiten Tag begann unsere Berlinreise mit einer zweistündigen Stadtrundfahrt, anschließend hatten wir Freizeit am Kurfürstendamm bis 14 Uhr.
Diejenigen von Euch, die schon mal in Berlin/ am Kurfürstendamm waren, wissen sicher, dass es für die Leute, die das erste Mal dort sind, sehr verwirrend sein kann, weil es sehr groß und voll ist.
Um 14 Uhr ging es dann mit dem Museum „The Story of Berlin“ weiter.
Danach durften wir noch Berlin erkunden oder selbstständig in den Kleingruppen wieder in die Unterkunft zurückfahren.
In der Unterkunft haben sich anschließend alle Mädchen und Jungs für die Disco (Matrix) fertiggemacht.
Als wir bereit waren, wollten alle unbedingt los, doch unsere Lehrerin erzählte uns, dass ein Schüler nicht da sei.
Nervös versuchten alle, den Schüler draußen und an der U-Bahn-Station zu finden, dennoch blieb er unauffindbar, als das Handy von unserer Lehrerin klingelte, hatten wir alle ein bisschen Hoffnung, doch es waren nur die beiden anderen Schüler, die mit ihm in einer Gruppe waren und sagten uns, dass er weder Geld, noch sein Handy dabeihabe.
Das beunruhigte uns alle noch mehr und die Vorfreude auf die Disco verflog bei uns. Nach einer Stunde kam unserer Lehrerin und sagte, dass wir zur nun Disco gehen und der „verlorene“ Schüler wieder da sei. Wir alle waren sehr erleichtert, dass ihm nichts passiert war und hofften, dass dies nicht noch einmal passieren würde.
In der Disco hatten wir alle unsere Sorgen vergessen und hatten viel Spaß und gute Laune, jedoch verflog diese wieder, als wir in der U-Bahn saßen und merkten, dass wir nur 27 Schüler waren, dabei sind wir doch sonst immer 28! Schnell wurde uns klar, wer fehlte. Unsere Lehrerin sprang schnell wieder aus der Bahn und fing an, die Schülerin überall zu suchen, während wir mit dem zweiten Lehrer wieder zu der Unterkunft fuhren. Per Handy blieben wir in Kontakt mit der Lehrerin. Unsere Herzen blieben zum zweiten Mal an diesem Tag stehen, wir hatten nur eine Frage im Kopf: „Wo war die Schülerin?“ Doch schnell tauchte sie wieder auf und erzählte uns, dass sie der falschen Klasse hinterhergelaufen sei.
Im Großen und Ganzen war dieser Tag der anstrengendste auf der Klassenfahrt, aber auf die Disco könnt ihr euch wirklich freuen, wenn ihr auch soweit seid und nach Berlin fahrt!

Am dritten Tag war es ganz ruhig und entspannt, da wir dort sehr viel Freizeit hatten. Die einzigen anstehenden Programmpunkte waren einmal das Jüdische Museum, danach eine Besichtigung im Reichstag und abends in einem Restaurant essen zu gehen.

Am Donnerstag, und somit dem letzten richtigen Tag in Berlin, sind wir in das Museum „Berliner Unterwelten“ gegangen, was ich persönlich nicht sehr spannend fand, aber vielleicht habt Ihr ja eine andere Meinung als ich?
Nachdem wir Freizeit auf dem Alexanderplatz hatten, kam mein persönliches Highlight: Hohenschönhausen!
Da alle noch von dem Stasigefängnis überwältigt waren, war es gut, dass am Abend nur noch die „Blue Man Group“ anstand.

Am Freitag, den 09.09.2016, ging die schöne Klassenfahrt auch schon zu Ende.
Um 9:30 Uhr ging es mit einer vierstündigen Fahrt zurück nach Elsen.

Insgesamt war die Berlinfahrt sehr schön, trotz der Turbulenzen und ein paar Zickenkriegen zwischendurch hat es mir sehr gut gefallen.
Dennoch bin ich froh, wieder zuhause zu sein und meine Privatsphäre wieder zu haben.
Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen Vorfreude auf eure Berlinfahrt geben, oder wenn ihr schon dort wart, habt ihr ja vielleicht Lust bekommen, dort noch einmal hinzufahren.


Beitrag von Sarah, Jg. 10

Dienstag, 1. November 2016

Jahrgang 10: Abschlussfahrt nach Berlin II, die Unterkunft

Liebe Leserinnen und Leser!

In dem zweiten Artikel über Berlin möchte ich Euch Genaueres über unsere Unterkunft und über die öffentlichen Verkehrsmittel berichten. In dem nachfolgenden Artikel erfahrt ihr außerdem mehr über die Sehenswürdigkeiten, die wir in Berlin besucht haben.



Zuerst fange ich mit unserer Unterkunft an. Das Acama Hotel und Hostel liegt an einem Landwehrkanal, zentral zwischen West- und Ost- Berlin. Die Ausstattung und der Service des Hotels ist sehr gut. Es gibt 149 Zimmer, einen Seminarraum sowie einen begrünten Innenhof, wie ihr auch auf dem Bild sehen könnt.

 

Unserer Klasse wurden fünf Zimmer zur Verfügung gestellt. Es gab drei Zimmer mit jeweils fünf Betten für die Jungen und für die Mädchen gab es zwei Zimmer mit sechs bzw. acht Betten. In den Zimmern gab es Hoch- und Doppelbetten, sowie je zwei Badezimmer. Ein Badezimmer mit der Toilette und einem Waschbecken und ein Badezimmer mit der Dusche und einem Waschbecken. An jedem Morgen gab es ein Frühstücksbuffet mit einer reichhaltigen Auswahl an Essen und Trinken.
Unsere Klasse war sehr begeistert von dem Hotel. Die Lage war klasse und auch die Sauberkeit in dem Hotel war nicht zu bemängeln. Jedoch hat anderen Schülerinnen und Schülern das Hotel nicht so gut gefallen. Sie sagten, dass es dort sehr schmutzig gewesen sei und dass ihnen das Essen nicht geschmeckt habe.
So wie meine ganze Klasse war auch ich sehr zufrieden mit unserer Unterkunft. Unser Zimmer war sehr sauber und wir hatten einen tollen Ausblick auf den Landwehrkanal und die U-Bahn.

Nun fahre ich fort mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und wie wir diese genutzt haben. Von unserem Hotel aus mussten wir etwa zehn Minuten bis zur nächsten Bus- und U-Bahn-Haltestelle, Hallesches Tor, gehen. Von dort aus kamen wir problemlos zu vielen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen.
Da jedoch eine Baustelle an der U- Bahnstrecke zwischen dem Halleschen Tor und der Haltestelle Potsdamer Platz war, konnten wir oft nicht mit der U-Bahn fahren, sodass wir mit dem Bus einige Minuten länger unterwegs waren. Dies war jedoch kein Problem, da wir viel Freizeit hatten. Auch zu weiter weg gelegenen Orten und Sehenswürdigkeiten, wie der Berliner Mauer, sind wir mit der U-Bahn, Straßenbahn sowie dem Bus gut hingelangt. Auch das Fahren ohne die Lehrer war gut zu meistern. Als wir zum Beispiel bei dem Museum The Story of Berlin außerhalb der Innenstadt entlassen wurden, sind wir fast alle ohne Probleme rechtzeitig wieder in unserer Unterkunft gewesen.

Die öffentlichen Verkehrsmittel in Berlin unterscheiden sich kaum zu denen in Paderborn, bis auf, dass es U-Bahnen und Straßenbahnen gibt. Auf den Fahrten mit der U-Bahn ist uns aufgefallen, dass auf den Fenstern das Brandenburger Tor und der Fernsehturm abgebildet sind (siehe Bild). 

 

Jedoch war der Geruch an den U-Bahnstationen, sowie in der U-Bahn und Straßenbahn nicht angenehm. Dadurch, dass wir gutes Wetter hatten und es sehr warm war, roch es nach Schweiß. Dies war dennoch nicht so schlimm, da wir uns nur wenige Minuten dort aufhielten.

Zusammenfassend kann man sagen, dass unsere Unterkunft sehr schön war. Durch die U-Bahnfahrten konnten wir lernen, selbständig zu sein. Insgesamt hat mir die Klassenfahrt sehr gut gefallen, da ich nun viele Sehenswürdigkeiten persönlich gesehen habe.


Dies war der zweite Artikel von unseren drei Artikeln über die Berlinfahrt des zehnten Jahrgangs. In dem nachfolgenden Artikel erfahrt ihr noch mehr über die Sehenswürdigkeiten, die wir besucht haben.



Beitrag von Saskia, Jg. 10

Montag, 31. Oktober 2016

Jahrgang 10: Abschlussfahrt Berlin, Sehenswürdigkeiten

Liebe Leserinnen und Leser!

Ich erzähle euch im dritten Teil dieses Artikels etwas über die Sehenswürdigkeiten, die wir in Berlin besucht haben.

Zuerst hatten wir freie Zeit am Potsdamer Platz. Er ist ein Verkehrsknotenpunkt zwischen der alten Innenstadt im Osten und dem damaligen neuen Berliner Westen. Genau wie der Leipziger Platz, der sich westlich anschließt, liegt er direkt vor dem ehemaligen Potsdamer Stadttor und der damaligen Berliner Zoll- und Akzisemauer.


Am Brandenburger Tor waren wir auch. Es befindet sich am Pariser Platz, im historischen Stadtviertel Dorotheenstadt, und wurde in den Jahren von 1788 bis 1791 erbaut. Das Brandenburger Tor blickt auf viele Ereignisse zurück, wie keine andere Sehenswürdigkeit in Europa und der ganzen Welt.
Es markierte die Grenze zwischen Ost- und Westberlin. Bis zum Beitritt der DDR zur BRD galt das Brandenburger Tor als Gleichnis des Kalten Krieges und steht seitdem auch für die Deutsche Wiedervereinigung.
Abends waren wir dann bei der Großbildprojektion am Reichstagsufer. Diese Großbildprojektion über die Parlamentsgeschichte fand bis zum 03. Oktober ab Beginn der Dunkelheit statt.

Am zweiten Tag waren wir am Kurfürstendamm. Dieser ist eine
Hauptverkehrsstraße im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Am Dienstagabend haben wir die berühmte Disco Matrix von innen kennengelernt.

Am dritten Tag waren wir im Jüdischen Museum. Unsere Klasse wurde in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe hatte das Thema Jüdisches Leben und Traditionen und die zweite Gruppe erfuhr mehr zur Nachkriegszeit.
Später waren wir am Checkpoint Charlie. Er war einer der bekanntesten Grenzübergänge Deutschlands zur Zeit der DDR.
Kurz darauf hatten wir eine Führung beim Bundestag. Zuerst hatten wir ein Gespräch mit der ersten parlamentarischen Geschäftsführerin, Britta Haßelmann. Danach durften wir an einer Plenarsitzung teilhaben. Anschließend sind wir auf das Dach des Reichtags gegangen und haben die dortige Kuppel besichtigt. Von dort aus hatten wir einen atemberaubenden Ausblick über ganz Berlin.

Am vierten Tag waren wir bei den Berliner Unterwelten. Dort haben wir uns den ehemaligen Bunker, der unter dem jetzigen U-Bahnhof Gesundbrunnen liegt, angeschaut. Wir erfuhren alles über die verschiedensten Tunnel und unterirdischen Gänge Berlins. Die Ausstellung der Berliner Unterwelten e.V. informierte uns über die Geschichte und Entwicklung Berlins aus der unterirdischen Perspektive. Wir sahen die Bunkeranlagen, Bombenfunde und Munitionsbergung, aber auch das alte Rohrpostsystem, Brauereien und Blinde Tunnel.
Danach waren wir am Checkpoint Charlie, wo ein Klassenfoto vor der amerikanischen Kontrollbaracke gemacht wurde.
Am Abend waren wir dann bei einem Auftritt der Blue Man Group. Dies ist eine Gruppe von Schauspielern und Musikern. Sie treten als drei blau maskierte und stumme Personen mit einer begleitenden Band auf.


Am fünften und somit letzten Tag haben wir durch unsere Rückfahrt noch einige Sehenswürdigkeiten entdeckt.

Abschließend kann ich sagen, dass die Klassenfahrt sehr viel Spaß gemacht hat und wir sehr viel dazu gelernt haben. Es war auch sehr gut, dass wir die ganzen Sehenswürdigkeiten auch mal persönlich gesehen haben.

Das war unser Artikel über die Berlinfahrt. Wir hoffen, es hat euch gefallen und ihr habt etwas dazu gelernt.



Beitrag von Lilike, Jg. 10