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Donnerstag, 27. April 2017

Kanzlerkandidat der SPD: Martin Schulz

Liebe Leser, 
ich berichte gerne über wichtige und bekannte Politiker und natürlich darf Martin Schulz da nicht fehlen. Falls ihr noch nicht so genau über ihn Bescheid wisst oder noch ein paar ungeklärte Fragen habt, kann ich vielleicht ein paar beanworten.



Martin Schulz wurde am 20. Dezember 1955 in Hehlrath (Aachen) geboren. Er ist ein deutscher Politiker und engagiert sich in der Partei SPD.
Von 1994 bis 2017 war er Mitglied des Europäischen Parlaments und zudem auch dessen Präsident von 2012 bis 2017.
Seit 1999 gehört Martin Schulz zum Parteipräsidium und zum Bundesvorstand der SPD.
Am 19. März  2017 wurde er vom außerordentlichen Bundes-
parteitag zum Kanzlerkandidaten gewählt.

Insbesondere wird Martin Schulz als glaubwürdig, als guter Redner, erfolgreich und „beinfrei“ beschrieben, denn er war noch nie Mitglied in der Bundesregierung und hat deswegen auch nichts zu verlieren, wenn er mal etwas kritisiert. Er ist neu und allein das ist für viele schon ein Argument, ihn zu wählen, denn einige Bürger würden eine politische Abwechslung begrüßen.

Seine Ziele sind unter anderem mehr soziale Gerechtigkeit und/oder mehr Rechte für Arbeitnehmer, eine stärkere Regierung, eine konsequente Besteuerung von Großkonzernen und viele mehr.

Ich bin sehr gespannt, wie die Entscheidung am 24. September 2017 ausfallen wird. Meiner Meinung nach steht viel für Martin Schulz, aber man kann das Wahlergebnis nie genau vorhersagen. Es ist wie in den USA, die Favoritin war Hillary Clinton, doch am Ende ist es trotzdem Donald Trump geworden.
Ich hoffe, ihr wisst jetzt ein wenig besser Bescheid. Falls ihr noch weitere Fragen habt, lasst gerne einen Kommentar dar.


Beitrag von Yaris Jg. 10

Donnerstag, 23. März 2017

Der Film eines kleinen Jungen

Ein Leben in Syrien. Ein Leben im Krieg. Für mich ist das unvorstellbar und ich glaube, für die meisten anderen Deutschen auch. Für Saad nicht. Er ist im Krieg geboren, aufgewachsen und nun selbst ein Teil davon. Saad ist 10 und Kindersoldat. Wobei das Wort Kind auf ihn nicht mehr zutrifft. Schließlich ist er ein gesuchter Killer in Syrien und „ein paar IS Kämpfer abknallen“ ist für ihn Alltag, wie für uns das CS:GO spielen. Eine Schule gibt es nicht und wer sollte auch dafür sorgen, dass er hingeht, wenn die Eltern tot sind? Seine Kameraden wohl nicht.


Gemacht hat er das Foto. Hubertus Koch, ein „kleiner Junge“, der sich nach dem Studium eine Kamera geschnappt hat und mit Mahmoud Dahi in das Flüchtlingslager in Bab Al-Salameh gefahren ist. 
Dahi ist Gründer des Vereins Spendahilfe aus München, der seit 2012 Spenden sammelt und nach Syrien bringt. Dort werden sie dringend benötigt, denn es gibt weder ausreichend Nahrung noch sauberes Wasser oder eine medizinische Versorgung.



Der größte Schock für Koch waren allerdings die Kinder, die direkt neben der Autobombe spielen müssen, von der ihre Eltern umgebracht wurden. 
Aber Koch hat gelernt und weiß, dass er etwas tun muss. Denn aus dem kleinen Jungen mit einer Kamera ist schließlich ein großer Junge mit einem Film und einem deutschen Fernsehpreis geworden. 
Aber auch ein Junge mit Meinung, der weiß, dass Krieg nicht unvorstellbar ist, sondern Realität.


Hier sind...

...und der Link zu Dahis Organisation: http://spendahilfe.de/

Wer Lust auf ein Public Viewing hat, ist am 31.3. herzlich in den Infoladen in Paderborn (Link) eingeladen.

Beitrag von Miriam, Jg. EF

Donnerstag, 16. März 2017

Abitur: G8 oder G9?


Liebe Leser!
Heute werde ich euch etwas über das Abitur nach acht bzw. neun Jahren erzählen. Ich werde auf die Vor- und Nachteile eingehen, auf unser Schulsystem und letztendlich beschreibe ich euch meinen Standpunkt.

Es wird oft diskutiert, ob SchülerInnen die weiterführende Schule acht oder neun Jahre lang besuchen sollen. In NRW war es bis vor einigen Jahren üblich, dass man nach der 13. Klasse sein Abitur erwarb. Doch hat dieses sich 2005 geändert. Schon einmal in den 30er Jahren wurde die Schulzeit auf acht Jahre verkürzt, doch entschied man sich schnell wieder dagegen und auch jetzt möchten viele Eltern und Schüler G9 zurück, deswegen findet im Zeitraum vom 02. Februar bis zum 07. Juni 2017 eine Unterschriftensammlung statt. Hier findet ihr dazu weitere Informationen: klick und hierist der Link, falls ihr euch direkt dort beteiligen möchtet: klick.
 
So verteilen sich die Unterrichtsinhalte (links: G9, rechts: G8)


Doch sprechen sich auch viele Menschen für das „Turbo-Abitur“ nach acht Jahren aus. 



Die Gesamtschule Paderborn-Elsen bietet das „G9“ System an. Jedoch kann man auch noch andere Abschlüsse machen, doch dies soll nicht das Thema des Artikels werden. Nach der zehnten Klasse können die SchülerInnen mit dem FOR-Q Vermerk in die gymnasiale Oberstufe gehen. Dort absolvieren sie die einjährige Einführungsphase, die zweijährige Qualifikationsphase und zum Schluss erreichen sie das Abitur.


Das System an der Gesamtschule Paderborn-Elsen
 
Ich denke, dass die Nachteile des G8 sehr schwerwiegend sind. Da die Schüler sehr unter Stress leiden und keine Zeit haben, z.B. durch Sport oder andere Hobbys, diesen Stress auszugleichen. Jedoch finde ich, dass jeder Schüler sich selbst für G8 oder für G9 entscheiden können sollte, deswegen finde ich es sehr gut, dass es in NRW verschieden Arten von Schullaufbahnen gibt. 

Ein Werbeplakat der Jungen Liberalen thematisiert dieselbe Fragestellung.

Jedoch finde ich, dass oft vielen SchülerInnen keine Wahl bleibt, da es z.B. in manchen Orten und in deren Umgebung keine Schule gibt, die den Schulabschluss nach Jahrgang 13 unterstützt.

Ein weiterer Punkt ist, dass es viele Vorurteile gibt. Man hört oft, dass es angeblich leichter wäre, das Abitur nach 9 Jahren zu erwerben, als nach 8 Jahren. Jedoch ist dies nicht richtig! Die Abschlussprüfungen sind zentral ausgelegt und so hat keine Schule, egal ob diese G8 oder G9 unterstützt, einen Einfluss auf diese Prüfungen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es Vor- und Nachteile bei beiden Abschlussarten gibt und so finde ich, dass es eine gute Lösung ist, wenn jede/r SchülerInnen selbst für sich entscheiden kann.

Was haltet ihr von der Diskussion? Findet ihr G8 oder G9 besser? Womit habt ihr persönlich Erfahrungen gemacht?

Beitrag von Saskia, Jg. 10


 

Donnerstag, 2. März 2017

Unser neuer Bundespräsident: Frank-Walter Steinmeier

Liebe Leser
heute möchte ich euch etwas über den neuen Bundespräsidenten, Frank-Walter Steinmeier erzählen, da er in Zukunft eine noch wichtigere Rolle für uns spielen wird.

Frank-Walter Steinmeier wurde am 5. Januar 1956 in Detmold geboren. Er ist ein deutscher Politiker und gehört der Partei der SPD an. Steinmeier war von 2005 bis 2009 (Kabinett Merkel I) und von 2013 bis 2017 (Kabinett Merkel III) Bundesminister des Auswärtigen Amtes. Von 1999 bis 2005 war er unter Gerhard Schröder Chef des Bundeskanzleramtes.
Steinmeier war unter anderem auch von 2007 bis 2009 Vizekanzler der BRD. Von 2009 bis 2013 war er Vorsitzender der SPD Bundestagsfraktion.


Er wurde am 12. Februar 2017 im ersten Wahlgang zum neuen und 12. Bundespräsidenten der Bundesrepublik
Deutschland gewählt. Als neuer Bundespräsident wird Steinmeier in vielen Medien hoch gelobt. Er präsentiert ab jetzt unser Land und hat das höchste Amt erreicht. Er ist ein aufrechter Mensch und Diplomat. Das Beeindruckende: er redet mit einem Abgeordnetem genauso wie mit der Kanzlerin.
Er verfügt außerdem über eine große internationale Erfahrung, ist kompetent, glaubwürdig, entspannt und deswegen denke ich, dass er unser Land gut repräsentieren und die transatlantischen Beziehungen weiter aufrecht erhalten wird.


Meiner Meinung nach wird Frank-Walter Steinmeier ein guter Präsident für uns sein, doch würde ich es besser finden, wenn nicht die Parteien wählen würden, sondern das Volk selbst, aber ich denke wir hätten genauso abgestimmt und sind mit der Entscheidung sehr zufrieden. Ich hoffe euch gefällt mein Artikel und ihr wisst jetzt etwas besser Bescheid. Lasst gerne Kommentare da!


Beitrag von Yaris, Jg. 10

Montag, 30. Januar 2017

Donald Trump: Mauer zwischen den USA und Mexiko

Hallo liebe Leser,
heute werde ich etwas über den Bau der Mauer zwischen den USA und Mexiko erzählen.
Es sind erst wenige Tage nach seiner Amtseinführung vergangen, doch schon ordnet Präsident Donald Trump den Bau einer Mauer an der US-Grenze zu Mexiko an.
Es gibt jedoch viele Experten, die den Bau der Mauer für ein ungeeignetes Mittel halten, um die illegale Einwanderung und den Drogenhandel einzudämmen.

Ein Teil der bisherigen Grenzbefestigung,
die nun durch eine Mauer ersetzt werden soll

Trump möchte, dass die Kosten der 3200 Kilometer langen Grenze von Mexiko getragen werden. Der mexikanische Präsident, Peña Nieto, bedauert und verurteilt den Bau der Grenzmauer und lehnt es somit auch ab, für die Mauer finanziell aufzukommen. Deshalb wird das Geld zunächst aus der US-Staatskasse vorgestreckt.
Die Kosten sollen voraussichtlich bei mehr als 20 Milliarden Dollar (18,5 Milliarden Euro) liegen.

Da sich das Land entlang der Grenze teilweise in Privatbesitz befindet, werden für den Bau der Mauer außerdem einige Enteignungen notwendig sein. Dies bringt langwierige Folgen mit sich, weil es sehr wahrscheinlich ist, dass es zu Rechtsstreitigkeiten mit den Landeigentümern kommen wird.

Ein weiterer Problempunkt ist, dass es grundsätzlich gesetzlich verboten ist, nahe des Flusses Rio Grande zu bauen, welcher entlang der Grenze zwischen Mexiko und den USA verläuft.

Ich persönlich finde den Bau der Mauer überflüssig, da es wahrscheinlich nichts an den Einwanderern und dem Drogenhandel ändern wird. Es wird immer einen Weg geben, wie z.B. Drogen über die Grenze geschmuggelt werden können. Außerdem finde ich, dass dann die Beziehung zwischen Mexiko und den USA beeinträchtigt wird und die Lage somit noch angespannter sein wird.   

Was haltet ihr von Trumps Plan?
Falls ihr an weiteren Details interessiert seid, könnt ihr hier auch den Artikel nachlesen, den ich als Quelle verwendet habe.


Beitrag von Lilike, Jg. 10

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Unterlassene Hilfeleistung

Liebe Leser!
In diesem Artikel möchte ich euch etwas über unterlassene Hilfeleistung erzählen. Zuerst berichte ich euch von einem Fall, der vor kurzem stattgefunden hat. Im Anschluss gibt es dann um generelle Informationen zu unterlassener Hilfeleistung.


Bild der Überwachsungskamera in der Bank

Am 06. November diesen Jahres ist ein dramatischer Fall passiert, der wahrscheinlich schlimmere Folgen hatte, als es erst schien. In Essen brach ein älterer Mann in einer Bank zusammen, doch die vier Kunden, die ihn dort liegen gesehen haben, halfen nicht. Aufgrund dieser unmenschlichen Tat verstarb der Mann noch am gleich Tag.



Unterlassene Hilfeleistung kann nicht nur bei einer Schlägerei erkannt werden.
Ein Anruf bei der Polizei kann Schlimmes verhindern.
Solch eine Situation ist kein seltener Fall, oft sterben Menschen bzw. erleiden stärkere Verletzungen, weil keine Hilfe geleistet wird. 
Dies ist eine Straftat, namentlich unterlassene Hilfeleistung, und kann mit einer Freiheitsstrafe geahndet werden. Nach solch einer Tat stellt sich oft die Frage, warum nicht geholfen wurde. Doch diese ist auch für Exper-ten nur schwer zu beantworten.


Oft meinen die „Täter“, sie halfen nicht, da sie nicht wussten, wie sie hätten helfen können und dass sie das Opfer nicht verletzten wollten. Jedoch sind viele Experten der Auffassung, dass diese und andere Ausreden keinen Grund darstellen, nicht zu helfen. Sie betonen immer wieder, dass man nichts falsch machen kann, solange man hilft, denn jede Hilfe könne Leben retten und sei leicht zu erlernen. Auch wenn man nicht selbst aktiv Hilfe leisten kann, so kann man den Notruf wählen, sodass ausgebildete Sanitäter helfen können.


Außerdem verlangen Experten, dass das Wiederbeleben und erste Hilfe in allen Schulen vermittelt wird. Denn so kann und sollten jeder Schüler und jede Schülerin in einer ernsten Situation helfen. Wie fändet ihr es, wenn dieser regelmäßige Reanimationsunterricht Pflicht an unserer Schule würde? Nicht nur Schüler und Schülerinnen sollten dazu verpflichtet sein, sondern auch Lehrer und Lehrerinnen. Dafür müssten die Schulen auch nur einmalig Puppen kaufen, an denen man das Wiederbeleben üben kann.


Wiederbelebungsübungen an einer speziellen Puppe


Ich finde, dass jeder helfen kann und sollte, da heutzutage fast jeder schon ein Handy hat und den Notruf wählen kann. Außerdem finde ich die Idee gut, dass in Schulen die Pflicht eines Reanimationsunterrichts bestehen soll. Auch sollte jeder Mensch, der keine Hilfe geleistet hat, wo diese benötigt wurde, dafür bestraft werden. Denn jeder der selbst einmal in eine Situation kommt, wo er Hilfe benötigt, möchte doch, dass ihm geholfen wird. Außerdem finde ich es unmenschlich, wenn man bei einer Tat wie in Essen einfach über die liegende Person hinwegsteigt, ohne zu gucken, wie es dieser geht. Denn bereits mit einem kurzen Anruf hätte wahrscheinlich das Leben des Mannes gerettet werden können. 

Beitrag von Saskia, Jg. 10

Fakten über Wladimir Wladimirowitsch Putin

Liebe Leser!
Heute erzähle ich euch etwas über Wladimir Wladimirowitch Putin. Ich habe ihn für diesen Beitrag ausgesucht, da ich finde, dass er Russland mit seiner Politik gut tut, denn er hat zum Beispiel die Wirtschaft angekurbelt und Russland insgesamt dadurch reicher gemacht. Wie der Großteil der russischen Bevölkerung finde auch ich, dass er noch lange im Amt bleiben sollte.

Generelle Fakten zu ihm und seiner Familie
Wladimir Wladimirowisch Putin (auf Russisch wird sein Name Владимир Владимирович Путин geschrieben) wurde am 7. Oktober 1952 in Sankt Petersburg in Russland geboren. Er ist 63 Jahre alt und 1,70m groß.
Er hat zwei Töchter; seine Erstgeborne heißt Mariya Putina und wurde
am 28. April 1985 in Sankt Petersburg in Russland geboren. Sie ist
demnach 31 Jahre alt. Sie hat ihre Ausbildung in der Staatlichen Universität Sankt Petersburg abgeschlossen. Mariya hat einen Lebenspartner namens Jorrit Fasseen.
Seine zweitgeborene Tochter heißt Katerina Wladimirowna Tichonowa
und wurde am 31. August 1986 geboren, sodass sie heute 30 Jahre alt ist. Allerdings hat sie derzeit keinen Lebenspartner.

Putin und die Präsidentschaft
Am 7. Mai 2000 wurde Putin das erste Mal zum russischen Präsidenten gewählt und blieb es bis zum 7. Mai 2008. Danach musste er die Präsidentschaft abgeben. Doch 2012 wurde er erneut vom russchischen Volk gewählt und regiert noch bis heute.

Überraschendes
Putin spricht fließend Deutsch, da seine Ex-Frau in Russland eine Deutschlehrerin war. Außerdem hat er während der DDR-Zeit sogar als KBG-Agent in Deutschland gelebt und musste deswegen natürlich die Sprache lernen.

Das waren ein paar Fakten über Wladimir Putin. Ich hoffe, es hat euch gefallen! Demnächst folgt ein zweiter Teil, wenn ihr das möchtet.


Beitrag von Justin, Jg. 10

Freitag, 11. November 2016

Rückblick auf die Präsidentschaftswahl in den USA vom 08.11.2016

Liebe Leser,
Die US-Wahl ist das bekannteste und meist getwitterterste Thema der letzten Tage, doch was ist die Wahl überhaupt, wie läuft sie ab, wer darf überhaupt wählen und was passiert danach? Ich erkläre euch heute alles zur US-Wahl. Ich hoffe sehr, dass euch mein Beitrag gefällt und einige Fragen aufgeklärt werden. Lasst gerne Kommentare da!

 

Alle vier Jahre findet die US-Präsidentschaftswahl zwischen dem 2. und dem 8. November statt. Da jeder Präsident nur einmal wiedergewählt werden darf, muss Präsident Barack Obama nach 8 Jahren sein Amt ablegen. Es wird bestimmt, wer für vier Jahre der neue Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika wird. In diesem Jahr fand diese Wahl zum 58. mal statt und mit Hillary Clinton trat zum ersten Mal eine Frau als Präsidentschaftskandidatin an. Leider verlor sie die Wahl gegen ihren republikanischen Gegner Donald Trump.

Die Wahl und was nach ihr passiert
Die Wahl ist eine indirekte Wahl. Das bedeutet, dass die Wahlberechtigten den Präsidenten nicht direkt wählen, sondern sogenannte Wahlmänner, die dann am 19. Dezember die oder den neue/n Präsidenten wählen. Es gibt insgesamt 538 Wahlmänner. Zum Gewinnen braucht man mindestens 270 Wahlmännerstimmen. In diesem Jahr (Stand 10.11.2016) hatte Donald J. Trump 279 und Hillary Clinton 228 Wahlmännerstimmen, d.h dass Donald Trump die Präsidentschaftswahl gewonnen hat und somit am 20. Januar 2017 um genau 12:00 Uhr Ortszeit in Washington vor dem Capitol vereidigt wird und das Amt von dem derzeitigen US-Präsidenten Barack Obama übernimmt.

Wie kann man eigentlich wählen?
Wahlberechtigt ist jeder, der einen US-Amerikanischen Pass hat und mindestens 18 Jahre alt ist. Insgesamt sind rund 200 Mio. US-Amerikaner wahlberechtigt. Bevor man in einem Wahllokal wählen (voten) kann, muss man sich registrieren lassen, doch das ist in jedem Staat anders geregelt. Traditionell wählte das kleine Dorf Dixville Notch mit ganzen 12 Einwohnern als erstes im ganzen Land. Ab 00:00 Uhr konnten die Bewohner dort wählen. Da der Wahltag immer ein Dienstag ist und viele Arbeitnehmer bei der Arbeit sind, gibt es auch die Möglichkeit, früher (Early Voting) zu wählen, zum Beispiel per Brief.
Diejenigen, die im Ausland leben, sind trotzdem wahlberechtigt und können auch mitwählen, obwohl sie nicht in den USA wohnen. Sie können Wahlunterlagen anfordern und ihre Stimme abgeben.

Die Wahlmänner
Die Wahlmänner wählen 41 Tage nach der eigentlichen Wahl den Präsidenten. Die Zahl der Wahlmänner ist in jedem Bundesstaat anders, so verfügt Kalifornien z.B über 55 Wahlmänner. Der Begriff The Winner Takes It All bedeutet, dass sämtliche Wahlmännerstimmen an den Kandidaten gehen, der die Mehrheit der Stimmen in einem Staat bekommt. Es kann jedoch sein, dass ein Kandidat, in diesem Fall Hillary Clinton, mehr Stimmen vom Volk und trotzdem weniger Wahlmänner als der Konkurrent hat, doch im Endeffekt ist nur die Anzahl der Wahlmänner relevant.

Was sind Swing States und warum sind sie so wichtig?
In vielen US-Bundesstaaten lässt sich das Wahlergebnis relativ eindeutig vorhersagen. So geht Kalifornien traditionell an die Demokraten und Texas an die Republikaner. In den sogenannten Swing States, wie z.B Ohio, Florida, Virginia und Pennsylvania, hat jedoch keine beider Parteien eine klare Mehrheit und deswegen kann man hier schlecht den Wahlausgang voraussagen.

In diesem Jahr wurde nun also der republikanische Kandidat Donald Trump zum nächsten Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt. Dieses Ergebnis hat viele Menschen schockiert, verängstigt und wütend gemacht. Am Anfang der Wahl lag Hillary Clinton vorn und dann führten beide abwechselnd. Sehr viele haben damit gerechnet, dass sie die erste und nächste Präsidentin wird, doch als man am Morgen aufgewacht ist, stellte man fest, dass Trump vorne lag und schließlich die Wahl gewann. Viele waren entsetzt. Diese Wahl war eine reinste Zitterpartie. Besonders der vorangegangene Wahlkampf gilt als einer der härtesten und schmutzigsten der amerikanischen Geschichte, denn er war übersäht von vielen Beschämungen und persönlichen Beleidigungen – meistens aus Trumps Munde. Beide Kandidaten waren unbeliebt und doch hofften die meisten für Clinton. Vergeblich! An diesem Tag waren die meist gegoogelsten Worte „Auswandern nach Kanada“ und somit war Kanadas Einwanderungs-Website überlastet.

Persönliche Meinung:
Wäre ich wahlberechtigt, hätte ich trotz beidseitiger Skandale doch für Hillary Clinton gestimmt. Sie war schon mal First Lady und hat somit schon etwas Erfahrung auf diesem Gebiet. Clinton ist seit Jahrzehnten in der Politik beschäftigt und bringt somit gute Qualitäten mit, trotz der E-Mail Affäre. Sie hat eine gute Außenpolitik geleistet, was Donald Trump nicht so gut hinbekommen wird. Trump ist ein guter Geschäftsmann, doch er hat keine Erfahrung in der Politik. Er ist ein Rassist und diskriminierend. Er hat mehr Lügen verbreitet als je ein Präsidentschaftskandidat zuvor. Donald Trump hat viele negative Ansichten und Vorhaben und das macht vielen Menschen Angst. Doch Barack Obama sagte: „Egal was passiert, auch morgen geht die Sonne wieder auf und Amerika bleibt das beste Land der Welt.“ Viele Menschen haben auf den Straßen protestiert, weil sie das Ergebnis nicht wahrhaben wollten. Trump spaltet das Land jetzt schon wie kein anderer, doch wir sollten erst einmal schauen, wie er sich macht, denn wir können nur das Beste hoffen und die nächste Wahl in 4 Jahren abwarten. Es kann jedoch noch verhindert werden, dass Donald Trump Präsident wird, indem mindestens 37 Wahlmänner am 19. Dezember gegen ihn entscheiden und Clinton noch 38 zusätzliche Stimmen bekommt. In der Geschichte wechselten jedoch insgesamt nur 82 Wahlmänner ihre Seite. Wir müssen immer positiv in die Welt blicken und das Beste aus allem machen.

Ich hoffe, eure Fragen wurden beantwortet und der ein oder andere hat ähnliche Ansichten wie ich. Wenn ihr trotzdem noch Fragen habt, hinterlasst gerne Kommentare und auch eure eigene Meinung. Wenn ihr es noch nicht verstanden habt könnt ihr gerne auf den untenstehenden Link klicken, da wird alles nochmal genau in einem Video erklärt. Viel Spaß!



Beitrag von Yaris Eichler, Jg. 10

Donnerstag, 10. November 2016

Wer ist Donald Trump?

Donald Trump. Wenn wir diesen Namen schon hören, drehen wir mit unseren Augen. Aber warum ist das so, oder wer ist Donald Trump überhaupt und was macht er, außer daran zu arbeiten, alle Macht an sich zu reißen? Lasst es mich versuchen zu erklären.


Wer ist also Donald Trump ?

Donald John Trump (* 14. Juni 1946 in Queens, New York City ) ist ein Unternehmer. Er ist seit 1971 Geschäftsleiter der Trump Organisation. Die Trump Organisation ist ein Mischkonzern mit mehreren zehntausend Angestellten. Als sehr großer Unternehmer in der Immobilien- und Unterhaltungbranche fiel sein extrovertiertes Verhalten auf. Der Name Trump ist heute zu einer Marke geworden, zu sehen ist dies bei den sogennanten Trump Towers, was ein Sammelbegriff für seine ca. 100 Hotels, Resorts, Apartments und Bürogebäude ist.
Donald Trump ist eins von fünf Kindern des Immobilienunternehmers Frederick Trump Jr. Und Mary Anne MacLeod. Seine Mutter stammte aus Tong, einem Ort auf der schottischen Isle Of Lewis. Väterlicherseites kommen seine Großeltern Friederich Trump und Elisabeth Christ aus Kallstadt in der Pfalz und sind von dort aus in die USA eingewandert.

Desweiteren spielte Donald Trump auch in Kevin allein in New York mit, denn er sagte auch, dass er sich schon immer gerne im Fernsehen gesehen hat. Aber das ist nicht der einzige Grund, denn die Szene in der er auftaucht spielt sogar in seinem eigenen Hotel.
Er erhielt auch die Goldene Himbeere als schlechtester Nebendarsteller in Mein Geist will nur das eine… .

Am 8. November ist auch das unmöglich scheinende wahr geworden, er wurde nach über einem Jahr des Wahlkampfes bei der Präsidentschaftswahl tatsächlich zum Präsidenten der USA gewählt. Er verspricht Steuersenkungen und eine wirtschaftliche Vergrößerung, um Arbeitsplätze zu schaffen.

Beitrag von Richard, Jg. 10

Donnerstag, 14. Januar 2016

Informationen zu unserer Flüchtlingsklasse


Ich hoffe, die Mindmap gibt euch einen guten ersten Einblick. Falls ihr Fragen habt, schreibt sie gerne in die Kommentare.

Beitrag von Zoe, Jg. 9

Dienstag, 24. November 2015

Interview mit unserem Bürgermeister Michael Dreier

Liebe Leserinnen und Leser,

da es momentan so viel um das Thema Flüchtlinge geht, haben wir von der Schülerzeitung uns überlegt, mal jemanden zu fragen, der viel mit dem Thema beschäftigt ist – unseren Bürgermeister Michael Dreier.
Das Interview hat am 17. November stattgefunden und Herr Dreier hat uns nach einem herzlichen Empfang sehr ausführlich Rede und Antwort gestanden.
v.l.n.r.: Frau Klenke, Zoe, Herr Dreier, Annika

Unsere Fragen drehen sich rund um die Rahmenbedingungen der Flüchtlingssituation und Herrn Dreiers Aufgaben in dieser Hinsicht, aber auch um die Terroranschläge von Paris.

Die Fragen könnt ihr jeweils lesen und euch seine Antworten darauf anhöhren, wenn ihr auf die Antwort klickt.
Wir wünschen euch viel Spaß und hoffen, dass ihr einiges Neues dazulernt!


1) Was denken Sie zum Thema Flüchtlinge?



2) In welchen Bereichen sind Sie bezüglich der Flüchtlingssituation eingebunden?



3) Wie viele Flüchtlinge halten sich im Moment in Paderborn auf?



4) Wo halten sich die Flüchtlinge in Paderborn auf?



5) Wie ist die Lebenssituation in den paderborner Unterkünften?



6) Wann und wo werden Flüchtlingskinder eingeschult (Schulpflicht)?



7) Was passiert mit abgeschobenen Flüchtlingen?



8) Was gedenken Sie mit den Flüchtlingen zu tun, die noch keine Unterkunft haben, wenn es im Winter kalt wird?



9) Warum werden ungenutzte Häuser abgerissen, anstatt sie für Flüchtlinge zu benutzen?



10) Wie sieht es mit Kleidungs- und Geldspenden aus?



11) Was sagen Sie zu Herrn Seehofers Forderungen, dass die Grenzkontrollen rund um Deutschland wieder eingeführt werden sollen und denken Sie, dass die Terroranschläge auf Paris etwas mit dem Thema Flüchtlinge zu tun haben könnten?


Am Ende unseres Interviews hat Herr Dreier noch unsere Gesamtschule und das Projekt "VergissMeinNicht" auf dem Monte Scherbelino angesprochen:



Wir danken Herrn Dreier und seinen Mitarbeitern auch im Namen unserer gesamten Schule noch einmal sehr für das Interview, die Gastfreundlichkeit und die Zeit, die er sich für uns genommen hat.

Beitrag von Zoe und Annika, JG. 9

Montag, 16. November 2015

Die Anschläge von Paris

Auch wir als Schüler der Gesamtschule sind schockiert über die Attentate, die sich am Freitag, den 13.11.2015, ereignet haben.

Wir sind in Gedanken bei den Angehörigen der Opfer, die bei dieser Tat ums Leben gekommen sind oder psychisch wie seelisch verletzt wurden. Dies gilt nicht nur für die Schweigeminute, die alle Schüler, Lehrer und Mitarbeiter der Schule gemeinsam um 12 Uhr abgehalten haben.

Wir alle müssen zusammenhalten und Solidarität zeigen, damit wir in einer möglichst gerechten und friedlichen Welt leben können.

 Im Namen der Schülerzeitungsredation, Melissa (JG. 9)

Montag, 19. Oktober 2015

Flüchtlinge und das Platzproblem

Heute haben wir weitere Informationen zur Flüchtlingssituation für euch:
Ulrich Münsterteicher ist  stellvertretender Leiter der Notunterkunft in der Sporthalle der Universität. Hier kümmern sich die Johanniter um 300 Flüchtlinge. Ab 11. Oktober müssen   wieder die  Sportstudenten in der Halle für ihr Studium trainieren.
Beispiel einer Flüchtlingsunterkunft

NRW nimmt täglich um die 1.000 Flüchtlinge auf und Paderborn pro Monat ungefähr 450.



Diese Zahlen sehen zwar klein aus, sind aber eine große Masse von Menschen, die alle eine Unterkunft suchen, jedoch bekommt nur ein kleiner Teil der Flüchtlinge eine Unterkunft und eine Aufenthaltsgenehmigung.


Wenn sie eine Unterkunft haben, dann leben sie auf kleinem Raum zusammen. Meist in Sporthallen oder anderen großen Gebäuden. Sie besitzen nicht einen Ansatz von Privatsphäre. In Zimmern, die nur 5x3 Quadratmeter groß sind, leben um die 3-5 Flüchtlinge zusammen. Meist sind diese Gruppen Familien mit Kindern.


Bald wird es Winter und in Paderborn fangen bald wieder die Semester der Uni an. Das heißt, die ganzen Zeltunterkünfte bringen nichts mehr und die Flüchtlinge in der Turnhalle der Uni müssen bald wieder raus.


Wie einige von euch vielleicht wissen, ist es schwer, eine Genehmigung zum Bauen neuer Unterkünfte zu bekommen. Dieses soll jetzt vereinfacht und beschleunigt werden, damit man schneller Unterkünfte für Flüchtlinge bauen kann.

-Demon

Mittwoch, 23. September 2015

Flüchtlinge- Containerunterkünfte in Elsen


Wie ihr sicher wisst, kommen derzeit viele Flüchtlinge zu uns nach Paderborn. 
So zum Beispiel auch eine Familie, über die die Neue Westfälische berichtet hat: Link   

Syrische Familie mit sieben Kindern braucht dringend mehr Platz


Bald wird es im Kreis Paderborn nun vier neue Containerunterkünfte geben.
Eine neue Unterkunft wird in Elsen in der Nähe unserer Schule gebaut. Nach den Herbstferien werden dort 70 Flüchtlinge einziehen - meistens Familien.

Unsere Schule möchte zu der Unterkunft in Elsen eine Art Patnerschaft schaffen.
Wenn ihr meint, ihr habt eine gute Idee, wie man dazu beitragen kann, kommt doch zur Schülerzeitung (montags, 6. Stunde und mittwochs, 7. Stunde) und schlagt uns eure Ideen vor. Wir freuen uns über eure Vorschläge und werden versuchen, sie gemeinsam umzusetzen.

Wenn ihr noch Ideen oder Annregungen habt, was ihr gerne über das Thema Flüchtlinge wissen möchtet, könnt ihr uns das auch gerne in einem Kommentar schreiben.



Beitrag von Zoe, Jg. 9

Montag, 21. September 2015

Thema: Flüchtlinge


Wie ihr wahrscheinlich mitbekommen habt, geht es im Moment sehr häufig um das Thema Flüchtlinge. Jeden Tag kommen neue Flüchtlinge aus Syrien, Serbien, Eritrea, Afghanistan, Irak und vielen anderen Ländern in Deutschland an. Die meisten haben einen sehr langen, schwierigen und gefährlichen Weg hinter sich. Teilweise werden sie an Bahnhöfen von Einwohnern Willkommen geheißen. Es gibt aber verschiedene Meinungen über die vielen Flüchtlinge.

„Flüchtlinge sind kriminell und werden vom Staat verwöhnt“ – Vorurteile dieser Art sind derzeit weit verbreitet. An solchen Unterstellungen ist allerdings nicht viel Wahres dran.

Bis zu 800.000 Asylbewerber kommen in diesem Jahr nach Deutschland, erwartet die Bundesregierung. Mancherorts reagieren Einwohner mit Protest oder gar schwerem Krawall gegen Flüchtlingsheime, wie im sächsischen Heidenau. Wo Vorurteile Stimmungen schüren, sind Argumente gefragt.
In der folgenden Tabelle lest ihr Fakten über die Flüchtlingssituation sowie deren Vor- und Nachteile.


Fakten positiv negativ
Immer mehr Flüchtlinge kommen nach Deutschland. Mehr Menschen können arbeiten. Notunterkünfte müssen gebaut werden.
Die Flüchtlinge müssen beschäftigt werden. Ungenutzte Arbeitsplätze können besetzt werden. Es muss mehr Arbeit angeboten werden.
Die Füchtlinge brauchen Kleidung. Alte Kleidung muss nicht weggeschmissen werden. Es gibt zu wenig Kleidung.
Die Flüchtlinge brauchen Nahrung. Es wird nicht mehr so viel weggeschmissen. Es gibt weniger Essen für alle.
Die Flüchtlinge brauchen Privatsphäre. Es ist Teil der Menschenrechte. Es wird viel Platz in Anspruch genommen.
Flüchtlingskinder müssen in die Schule oder in den Kindergarten gehen. Sie werden gebildet und von ihren alltäglichen Sorgen abgelenkt. Es ist zu wenig Platz in Kindergarten und in den Schulen.
Die Flüchtlinge müssen betreut werden. Mehr Arbeitsplätze für Betreuer entstehen. Niemand hat Zeit, sich rund um die Uhr um sie zu kümmern.
Die Flüchtlinge müssen einen Asylantrag stellen. So kann nicht jeder in das Land reinkommen und bleiben. Die Bearbeitung der Anträge dauert zu lange.
Es müssen Notunterkünfte genutzt werden. Lehrstehende Gebäude werden genutzt. Es gibt zu wenig Platz.


Für weitere Informationen schaut gerne bei den von uns verwendeten Quellen vorbei:






 Beitrag von Zoe & Annika, Jg. 9