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Donnerstag, 27. April 2017

Blicke Menschen in die Augen…




Augen sagen mehr, als Worte es jemals könnten.
Sie spiegeln all das wider, was wir sind und was wir für Menschen empfinden.
Blicke Menschen tief in die Augen und du wirst es erkennen.
Du wirst erkennen, wem du wichtig bist und wer dich liebt.
Die Augen sind das schönste an Menschen. Sie sind verschieden, nicht allein wegen ihrer Farbe.
Augenkontakt ist der schönste Kontakt, den Menschen untereinander halten.
Schaue Menschen in ihre Augen und du wirst in ihre Seele blicken.
Blicke sind Worte, die niemals schweigen.
Augen werden dir immer die Wahrheit zeigen.
Sie können nicht lügen, wie Worte.
Diese werden niemals das wiedergeben, was du fühlst.
Worte sind Worte.
Beitrag von L., Jg. 10


Donnerstag, 16. März 2017

Abitur: G8 oder G9?


Liebe Leser!
Heute werde ich euch etwas über das Abitur nach acht bzw. neun Jahren erzählen. Ich werde auf die Vor- und Nachteile eingehen, auf unser Schulsystem und letztendlich beschreibe ich euch meinen Standpunkt.

Es wird oft diskutiert, ob SchülerInnen die weiterführende Schule acht oder neun Jahre lang besuchen sollen. In NRW war es bis vor einigen Jahren üblich, dass man nach der 13. Klasse sein Abitur erwarb. Doch hat dieses sich 2005 geändert. Schon einmal in den 30er Jahren wurde die Schulzeit auf acht Jahre verkürzt, doch entschied man sich schnell wieder dagegen und auch jetzt möchten viele Eltern und Schüler G9 zurück, deswegen findet im Zeitraum vom 02. Februar bis zum 07. Juni 2017 eine Unterschriftensammlung statt. Hier findet ihr dazu weitere Informationen: klick und hierist der Link, falls ihr euch direkt dort beteiligen möchtet: klick.
 
So verteilen sich die Unterrichtsinhalte (links: G9, rechts: G8)


Doch sprechen sich auch viele Menschen für das „Turbo-Abitur“ nach acht Jahren aus. 



Die Gesamtschule Paderborn-Elsen bietet das „G9“ System an. Jedoch kann man auch noch andere Abschlüsse machen, doch dies soll nicht das Thema des Artikels werden. Nach der zehnten Klasse können die SchülerInnen mit dem FOR-Q Vermerk in die gymnasiale Oberstufe gehen. Dort absolvieren sie die einjährige Einführungsphase, die zweijährige Qualifikationsphase und zum Schluss erreichen sie das Abitur.


Das System an der Gesamtschule Paderborn-Elsen
 
Ich denke, dass die Nachteile des G8 sehr schwerwiegend sind. Da die Schüler sehr unter Stress leiden und keine Zeit haben, z.B. durch Sport oder andere Hobbys, diesen Stress auszugleichen. Jedoch finde ich, dass jeder Schüler sich selbst für G8 oder für G9 entscheiden können sollte, deswegen finde ich es sehr gut, dass es in NRW verschieden Arten von Schullaufbahnen gibt. 

Ein Werbeplakat der Jungen Liberalen thematisiert dieselbe Fragestellung.

Jedoch finde ich, dass oft vielen SchülerInnen keine Wahl bleibt, da es z.B. in manchen Orten und in deren Umgebung keine Schule gibt, die den Schulabschluss nach Jahrgang 13 unterstützt.

Ein weiterer Punkt ist, dass es viele Vorurteile gibt. Man hört oft, dass es angeblich leichter wäre, das Abitur nach 9 Jahren zu erwerben, als nach 8 Jahren. Jedoch ist dies nicht richtig! Die Abschlussprüfungen sind zentral ausgelegt und so hat keine Schule, egal ob diese G8 oder G9 unterstützt, einen Einfluss auf diese Prüfungen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es Vor- und Nachteile bei beiden Abschlussarten gibt und so finde ich, dass es eine gute Lösung ist, wenn jede/r SchülerInnen selbst für sich entscheiden kann.

Was haltet ihr von der Diskussion? Findet ihr G8 oder G9 besser? Womit habt ihr persönlich Erfahrungen gemacht?

Beitrag von Saskia, Jg. 10


 

Donnerstag, 9. März 2017

NO NAME OR NO NO NAME (Markenkleidung oder nicht)

Hallo zusammen, 
heute möchte ich für euch über etwas schreiben, was meiner Meinung nach sehr wichtig ist. Um ehrlich zu sein, kann ich es nicht nachvollziehen. Aber bildet euch eure eigene Meinung darüber.

Als ich vor ein paar Tagen im Bus saß, unterhielten sich zwei Mädchen über fake (gefälschte) und originale Kleidung.
Diese Mädchen waren ungefähr zwischen 10 und 12 Jahren alt.
Als dann ein drittes Mädchen, im gleichen Alter, dazu kam, wurde sie von den anderen beiden ausgelacht, weil sie keine sogenannten „Markenklamotten“, wie die anderen beiden Mädchen, trug.
Ich glaube, es ging darum, dass sie keine Nike, Adidas oder New Balance Schuhe anhatte.

Warum achtet man in so jungem Alter schon darauf, was man trägt?
Als ich ungefähr in dem Alter war, war es mir egal, was ich anhatte, Hauptsache ich war dem Wetter entsprechend angezogen.
Lag Schnee, hatte ich dicke Winterstiefel und warme Sachen an - schien die Sonne, hatte ich Sandalen und kurze Sachen an.
Dabei haben weder ich noch andere in meinem Umfeld darauf geachtet, woher ich meine Kleidung hatte.
Und nein, es lag nicht daran, dass es diese Marken nicht gab, denn die gab es. Es gab Markenschuhe, Markenkleidung und Markentaschen! Es hat uns bloß nicht interessiert.

Mir sind oft noch viele andere Situationen begegnet, in denen Leute ausgegrenzt wurden, nur weil sie keine Markenkleidung trugen.
Ich finde das sehr unfair, da manche Familien sich diese Sachen einfach nicht leisten können oder manche Personen die Klamotten einfach nicht schön finden.
Ich weiß gar nicht, warum manche so auf andere einreden, dass diese beginnen, sich selbst darüber Gedanken zu machen, dass sie ohne diese Markenkleidung hässlich seien und nicht dazu gehören.
Ich meine, diese Sachen ändern eigentlich nichts an der Persönlichkeit einer Person, denn Markenkleidung macht einen Menschen nicht zu etwas Besserem oder Besonderen, nein im Gegenteil: Ich finde, manche Leute die Markenkleidung tragen haben sich negativ entwickelt, denn sie fühlen sich besser als andere, weil sie somit zeigen, wie viel Geld sie haben und das macht sie meiner Meinung nach hässlich!!!
Die Leute sollten sich nicht für etwas Besseres halten, nur weil sie Schuhe von Nike, Adidas etc. haben, denn sie sind nichts Besseres. Jeder Mensch, ganz egal wie viel Geld, wie viele Markenkleidung, etc. sie besitzen, jeder Mensch ist letztendlich gleich!

Es gibt so einen Spruch, den ich sehr schön finde und der meiner Meinung nach hier sehr gut passt:
Egal ob arm oder reich, am Ende enden wir alle gleich.

Das war mein Beitrag über Markenkleidung. Ich hoffe, es hat euch gefallen.
Ich persönlich finde, dass die Welt oder eher gesagt die Menschen auf der Welt sehr oberflächlich geworden sind, denn die meisten achten nicht auf den Charakter oder die Gesten, die sie von anderen Menschen erfahren, sondern achten nur noch auf das Äußere, sprich auf die Kleidung, Frisur etc.. Ich finde das sehr traurig, da es falsch ist. Man sollte jedem Menschen eine Chance geben, egal ob arm oder reich, egal ob mit Markenkleidung oder ohne.
Vielleicht sehe ich es auch falsch, doch das ist meine persönliche Meinung.
 
Wie sehr ihr es denn? Schreibt es mir gerne, ich würde mich freuen.

Beitrag von Sarah- Jg. 10

Mittwoch, 8. März 2017

Rückblick: Meine Schulzeit und Erfahrungen mit Mobbing

Hallo Leute,
heute möchte ich euch gerne etwas über meine Schulzeit erzählen.
Von der ersten bis zur siebten Klasse hatte ich nicht gerade viele Freunde und wurde die meiste Zeit über gemobbt. Dazu kam, dass ich gerade deshalb sehr viele Wutausbrüche hatte und deshalb in viele Schlägereien verwickelt war - gerade mit den Leuten, die mich fertig gemacht und beleidigt haben.

Aber fangen wir mal von vorne an. Geboren wurde ich in Paderborn. Als ich fünf Jahre alt war, kam meine kleine Schwester zur Welt, weshalb wir aus unserer kleinen Wohnung ausziehen mussten, denn wir hatten dort nicht mehr genug Platz. Außerdem war mein Vater seit Kurzem selbstständig und wir mussten sowieso näher zur Firma ziehen. Deshalb zogen wir in ein Mietshaus in Boke, wo ich ein Jahr in den Kindergarten ging und in der der Zeit meine zwei besten Kindheitsfreunde fand, die beide bei mir in der Straße wohnten und der eine sogar in der anderen Doppelhaushälfte neben mir wohnte. Wir verbrachten jeden Tag zu dritt miteinander. Wir spielten Fußball oder im Wald und machten kleine Radtouren. Mit den zweien verstand ich mich vom ersten Tag an, genau wie unsere Eltern, da sie sich noch aus ihrer Schulzeit in Russland kannten.
Ich ging in Boke das erste halbe Jahr zur Schule, und dort beginnt meine Geschichte.

Angefangen hat die schlimme Schulzeit schon in den ersten Wochen auf meiner Schule. Es gab zwei Jungs, um genau zu sein Zwillinge, die es sich von Anfang an zum Ziel machten, mich fertig zu machen, zu erniedrigen, mich zu schlagen und alles was mir lieb war kaputt zu machen. Ein gutes Beispiel wäre folgendes: meine Cousine hatte mir einen Pullover zum Geburtstag geschenkt, den ich in der Schule trug. Die Zwillinge hatten sofort bemerkt, dass er neu war und riefen vier ihrer Freunde zu sich, die auch regelmäßig beteiligt waren. Zwei von ihnen hielten mich fest und ein weiterer schlug mir mehrmahls in den Bauch. Danach warfen sie mich in eine Pfütze und zum Ende bewarfen sie meine Augen mit Sand, damit ich nichts sehen konnte.
Es stimmt, wie es schon oft gesagt wurde: „Kinder können so grausam sein“. Und so lief es ein halbes Jahr lang jeden einzelnen Tag. Manchmal gab es sogar Tage, wo ich mit Nasenbluten oder Blutspuren auf meinen Klamotten nach Hause kam. Meine Eltern wollten öfter, dass ich mich bei den Lehrern melde und etwas sage und das tat ich auch genau einmal. Nachdem die sechs ein Gespräch mit den Lehrern hatten, wurde es nur noch schlimmer, und ich konnte nichts dagegen unternehmen, außer so zu tun als ob sie mir nicht wehtun, denn diese Genugtuung wollte ich ihnen geben.
Also ertrug ich den Schmerz Tag für Tag. Ich dachte mir, wenn ich lange genug durchhalten würde, käme vielleicht einer meiner Mitschüler auf die Idee, mir zu helfen, aber da habe ich falsch gedacht.
Ich ging zum Glück nur ein halbes Jahr auf diese Schule, als mein Vater in eine andere Firma wechselte und wir deshalb umgezogen. Einerseits fand ich es gut, denn in einem neuen Dorf könnte ich ja vielleicht neu anfangen und ein beliebter Schüler sein. Andererseits tat es mir aber sehr weh, mich von meinen zwei besten Freunden zu verabschieden.

Wir zogen nach Paderborn-Elsen, wo ich heute noch wohne.
An meinem ersten Schultag auf der neuen Schule lief alles gut. Ich wurde der Klasse vorgestellt und sollte etwas über mich erzählen. Da es aber nicht viel Gutes gab, erzählte ich auch nur wenig. Nachdem wir mit der Vorstellung fertig waren, sollte ich einen Sitzplatz finden. Ich blieb erst Mal vorne stehen, weil ich nicht wusste, wo ich hin sollte, als sich plötzlich ein Junge meldete, der mir anbot neben ihm zu sitzen. Also setzte ich mich neben ihn, und wir verstanden uns gut. Er schien nett zu sein. Er bot mir an, mich in der Schule herumzuführen und mir alles zu zeigen. Doch schon am zweiten Tag ging es genauso weiter wie auf der alten Schule: Er und ein paar andere Jungs gingen mir in der ersten großen Pause hinterher, nahmen mir mein Essen weg und warfen es sich zu oder einfach auf den Boden. Am Anfang tat ich nichts dagegen, doch einer der Jungs stand auf einmal nur drei Meter von mir entfernt und ich nutzte die Gelegenheit. Ich nahm Anlauf und rammte meinen Kopf in seinen Bauch, sodass wir beide zu Boden fielen. Dabei zerriss seine Hose und er schrammte sich sein Knie auf.
Von dem Zeitpunkt an verstanden sie, dass ich leicht reizbar war und nutzten es komplett aus. Sie provozierten mich, so gut es ging, vor dem Lehrer ohne dass er etwas davon mitbekam, und das jedes Mal so lange, bis ich wieder ausrastete und sie schlug, woraufhin die Lehrer mich jedes mal nur als einen Jungen sahen, der die anderen tyrannisiert. Jedes mal, wenn ich versuchte es zu erklären, logen die Jungs, natürlich um keinen Ärger zu bekommen und die Lehrer glaubten ihnen, denn es standen ungefähr fünf Aussagen gegen meine.

Das ging eigentlich auch größtenteils bis zur siebten Klasse so weiter, bis ich dann ihn traf. Der Junge, bei dem es heutzutage feststeht, dass er mein bester Freund ist und bleibt. Niemand wusste, wer er war. Er kam von einem Tag auf den anderen in eine Parallelklasse unserer Schule.
Als ich ihn das erste mal sah, mochte ich ihn nicht, denn er kam mir eingebildet und arrogant vor. Doch irgendwie packte mich die Neugier und ich sprach ihn in der Pause an. Wir verstanden uns von Anfang an gut und er erzählte mir sogar, dass seine Mutter zu diesem Zeitpunkt im künstlichen Koma lag, weswegen er für diese Zeit bei seinem Vater lebte, denn seine Eltern sind getrennt. Wir redeten noch ein bisschen und bemerkten, dass wir uns sehr ähnlich waren, sowohl vom Verhalten als auch von den Hobbies und Interessen. Seid er in mein Leben getreten war, fing es an besser zu werden. Schnell wurden wir mehr als Freunde, es kam uns so vor als wären wir Brüder.
Als er das erste mal bei mir zuhause war, schloss meine Mutter ihn ebenfalls sofort ins Herz, genau wie mein Vater, denn sie sagten mir auch, dass er sie sehr an mich selbst erinnert. Er war immer bei mir Willkommen, und er mochte meine Eltern auch.
Kurze Zeit nachdem ich mich mit ihm angefreundet hatte kamen noch weitere Freunde dazu, denn er war von Anfang an beliebt und zeigte den anderen, was für ein guter Freund und Mensch ich bin.

Kurz darauf stoppte auch das Mobbing, denn mein Freund hatte Stress mit zwei damaligen Zehntklässlern, die ihn provozierten. Ich bekam dies mit und ging zu ihm, um herauszufinden was denn los war. Auf einmal fingen sie an, mich auch zu beleidigen und nach ein paar Sätzen schlug ich dem ersten in den Bauch und mein Freund dem anderen. Deshalb kam es regelmäßig zu Schlägereien, wobei sie immer in der Mehrzahl waren, doch das störte uns wenig.
Eines Tages kam es so weit, dass sie einer Verwandten von mir vor meinen Augen das Handgelenk verstauchten. Als ich das sah, flippte ich komplett aus und schlug dauerhaft auf einen von ihnen ein. Nach ein paar Schlägen hielten mich vier Leute fest, um mich zu beruhigen. Von dem Tag an hatten alle, die mich vorher fertig gemacht hatten, Angst vor mir und trauten sich nichts mehr zu sagen oder zu machen.

Heutzutage wohnt Reinhard wieder bei seiner Mutter, denn es geht ihr zum Glück wieder gut. Ich habe auch sie kennengelernt und sie sagte, das Gute an ihrer Krankheit sei gewesen, dass Reinhard und ich uns kennengelernt haben. Jetzt ist es das dritte Jahr in Folge, dass ich in den Osterferien für zwei Wochen zu ihm komme, denn wie schon gesagt: er ist wie ein Bruder für mich.



Beitrag von Justin – Jg. 10

Montag, 6. März 2017

Bewegungsmangel - schwere Folgen!

Liebe Leser!
Heute möchte ich über ein wichtiges Thema schreiben, welches immer mehr deutsche Kinder und Jugendliche betrifft. Die möglichen Ursachen für dieses Problem werde ich euch ebenfalls erläutern. Auch möchte ich euch über Folgen aufklären und wie wir dieses ändern können.

Kinder und Jugendliche zwischen elf und 15 Jahren bewegen sich laut einer Studie zu wenig und dies kann ich aus meiner persönlichen Erfahrung nur bestätigen. Man sollte sich mindestens 60 Minuten am Tag bewegen, jedoch machen dies nur etwa 80-Prozent der Jugendlichen. Sie finden keine Motivation mehr z.B. in einen Sportverein zu gehen.

Einer der größten Gründe für diesen Bewegungsmangel liegt in unserer Gesellschaft. Die Nutzung der Medien nimmt immer mehr zu und wird wichtiger, sodass die Bewegung und der Sport oft zu kurz kommen. Auch sieht man, dass viele Kinder und Jugendliche statt einer kurzen Strecke zu Fuß zu gehen den Bus nehmen, bzw. ihre Eltern anrufen, die sie daraufhin abholen. Auch besitzen viele Kinder und Jugendliche kein Fahrrad oder ähnliches mehr.
Ein weiterer Grund für den Bewegungsmangel ist die Erziehung, die sie von ihren Eltern erfahren. Manche Eltern sind selbst nicht sportlich aktiv, sodass Sport und Bewegung nicht zu einer Lebensgewohnheit werden. Des weiteren finden Kinder und Jugendliche nicht die Zeit, um noch eine Stunde Sport zu treiben, da sie bereits durch die Schule oder die Kindertagesstätte ganztägig betreut werden.

Der Bewegungsmangel hat einige Folgen, wobei die bekannteste und verbreitetste Übergewicht ist, welches das Risiko von Typ-2-Diabetes steigert und Sport immer schwerer und anstrengender macht. Jedoch gibt es noch viele andere Folgen, die schwerwiegender sind, wie z.B. Koordinationsstörungen oder Haltungsschäden und verschiedene gesundheitliche Schäden wie Krebs, Depressionen, Demenz und die erhöhte Wahrscheinlichkeit, einen Schlaganfall zu erleiden. Dennoch werde ich mich in diesem Artikel nur auf das Übergewicht beziehen.

Übergewichtige Kinder und Jugendliche haben viele Nachteile, im Gegensatz zu anderen Kindern. Die verbreitetste Folge von Übergewicht ist die Krankheit Diabetes. Besonders groß ist das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken, denn sie sind besonders anfällig für eine Stoffwechselstörung. Bei der Zuckerkrankheit kann Glukose nicht aufgenommen werden, welches weitere Störungen im Körper verursacht.
Des weiteren haben übergewichte Kinder schlechtere motorische Fähigkeiten. So werden alltägliche Sachen, wie eine Schleife zu binden, unter Umständen zu einer Herausforderung. Dies hat zur Folge, dass viele Kinder und Jugendliche keinen Spaß mehr am Sport finden.

Damit nicht noch mehr Kinder an den Folgen von Bewegungsmangel leiden, muss etwas geändert werden. Vereine und Verbände müssen mehr auf sich aufmerksam machen und zeigen, dass Sport nicht nur Anstrengung bedeutet, sondern auch Spaß. Auch müssten Vereine und Schulen, sowie KiTa´s enger zusammen arbeiten. Außerdem sollte jedem Jugendlichen bewusst sein, dass Leistungs- und Teamfähigkeit durch Sport gefördert werden. Auch wirkt Bewegung positiv auf unseren Körper ein, sodass das Erkrankungsrisiko sinkt. Allerdings müssen zusätzlich zu den Institutionen Eltern ein gutes Vorbild sein, indem sie auch regelmäßig Sport treiben bzw. sich bewegen. Man könnte gemeinsame Aktivitäten machen, wie z.B. spazieren oder schwimmen gehen.

Seid ihr auch der Meinung, dass der Bewegungsmangel weit verbreitet ist und etwas dagegen unternommen werden sollte?

Beitrag von Saskia, Jg. 10

Donnerstag, 9. Februar 2017

Poesie: Denke immer daran

Denke immer daran, wohin du auch gehst,
gehe mit deinem ganzen Herzen.
Die Wahrheit ist, du musst durch diese schwere Zeit,
aber du hast die Wahl, ob du das lächelnd machst
oder ständig dabei jammerst.
Deswegen denke immer daran, Kopf hoch,
sonst wirst du nie sehen können, wer dir zulächelt.
Vergiss nicht deinen Traum zu leben, tue was du liebst.
Sei mit Leidenschaft dabei und lache viel,
glaube an dich und das Gute.
Genieße jeden Tag als wäre es dein letzter,
es ist dein Leben.




Beitrag von L., Jg 10.

Freitag, 9. Dezember 2016

Das wichtigste in einem Kern…


Ich habe viele verschiedene Gesichter und doch, wenn ich liebe, habe ich nur eines: Ein Herz, welches zu allem bereit ist.

Ich habe gelernt, dass du niemanden dazu bringen kannst, dich zu lieben.

Alles was du tun kannst, ist jemand zu sein, den man lieben kann.

Der Rest liegt an den anderen.

Ich habe gelernt, egal wie viel ich mich kümmere, manche Menschen kümmert es nicht.

Ich habe gelernt, dass es Jahre braucht, Vertrauen aufzubauen, aber nur Sekunden um es zu zerstören.

Auch habe ich gelernt, dass es im Leben nicht zählt was du hast, sondern wen du hast.

Nichts was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, genau das macht unser Leben aus.

Nicht die Momente in denen wir atmen, sondern die Momente in denen uns der Atem geraubt wird, diese zählen.




Geschrieben von L., Jg. 10 

Donnerstag, 8. Dezember 2016

Du sagst...



Du sagst du liebst den Regen, aber benutzt einen Regenschirm sobald es regnet.

Du sagst du liebst die Sonne, aber bleibst im Schatten wenn sie scheint.

Du sagst du liebst den Schnee, aber beschwerst dich wegen der Kälte.

Du sagst du liebst den Mondschein aber fürchtest dich vor der Dunkelheit.

Du sagst du liebst den Wind, aber schließt das Fenster wenn er weht.

Deshalb habe ich Angst wenn du sagst, dass du mich liebst…



Geschrieben von L., Jg. 10 

Montag, 13. Juni 2016

An Selbsttötung sterben mehr Menschen als an Autounfällen

Liebe Leser,

heute haben wir einen Gastbeitrag über ein sehr wichtiges Thema, über welches jeder Bescheid wissen sollte.


[U25] Paderborn ist ein Online-Beratungsangebot für Jugendliche und junge Menschen unter 25 Jahren in Krisen und Suizidgefahr. Wir bieten eine anonyme und kostenlose Beratung und Begleitung an – von jungen Menschen für junge Menschen.“

So ist es zu lesen auf der Internetseite www.u25-paderborn.de.
Ehrenamtliche Jugendliche werden in einer Peerausbildung (Peer = Gleichrangiger) auf ihre Tätigkeit als Peerberater vorbereitet. Sie beraten dann online junge Menschen, die mit dem Thema Suizid (Selbsttötung) in Berührung kommen.

Falls ihr oder jemand aus eurem Bekanntenkreis ein Problem mit dem Thema Suizid hat, dann meldet euch anonym, online bei der U25. Wenn ihr selbst nicht betroffen seid aber Hilfe braucht, um mit diesem Thema umzugehen, könnt ihr euch natürlich auch Hilfe suchen.

Hauptursache für einen Suizid ist oft eine Depression.
So erkennt man eine Depression:

Verändertes Erleben:
Gefühle der Hoffnungslosigkeit; Unfähigkeit, überhaupt noch Gefühle empfinden zu können; pessimistische Einstellungen; innere Unruhe ; Ritzen, Antriebsarmut, Vernachlässigung der Körperhygiene, Verwahrlosung, Suizidgedanken/-phantasien

Verändertes Verhalten:
Vermeidung sozialer Kontakte; Unfähigkeit, die Arbeit zu bewältigen; Schulschwänzen, Leistungsabfall, Reizbarkeit

Körperliche Beschwerden:
Schlaflosigkeit, Appetitstörung mit Gewichtsverlust, multiple körperliche Beschwerden

Falls ihr solche Symptome bei euren Mitmenschen bemerkt, traut euch und sprecht sie vorsichtig darauf an.

Dabei solltet ihr aber einiges beachten:
- Akzeptiere die Depression als Erkrankung!
- Eine Depression kann nur von einem Arzt diagnostiziert werden.
- Bleibe geduldig!
- Überfordere Dich nicht!
- Sei zurückhaltend mit gut gemeinten Ratschlägen!
- Depressive Menschen sollten keine wichtigen Entscheidungen treffen!
- Einen „sicheren“ Rahmen bieten, zuverlässig sein.

Übrigens, wusstet ihr, dass mehr Menschen durch Suizid sterben als durch Autounfälle und Drogenmissbrauch zusammen?

Lara und Laurine aus der 10F

Montag, 30. Mai 2016

Vorurteile gegenüber Animes


Ich möchte euch mal ein bisschen über die Vorurteile gegenüber Animes aufklären.

http://feelgrafix.com/data_images/out/28/968742-animes.jpg 
 
Ihr fragt euch sicher, warum Animes für einige ein großes Hobby sind, welches viel Zeit und auch Geld in Anspruch nimmt. Viele sagen zudem, dass Animes entweder für kleine Kinder oder auch pervers sind.
Aber das stimmt nicht!
Es gibt auch viele Animes, wie zum Beispiel Tokyo Ghoul, die sehr kompliziert gemacht und daher schwer verständlich sind. Auch One Piece, ein Anime der auf den ersten Blick sehr kindisch wirkt, hat eine relativ komplizierte Story.

Aber es gibt auch sehr viele Animes, von denen man einiges lernen kann, zum Beispiel über die Bedeutung von Familie und Freundschaft, denn man ist zusammen stärker, als wenn man sich als Einzelkämpfer durchschlagen möchte.
 
Für viele sind Animes auch sehr wichtig, um mal eine Zeit lang von ihrem Alltag zu entfliehen und alles mal zu vergessen - immerhin ist es auch in der Schule, auf der Arbeit oder sogar in der Familie nicht immer einfach.

Ich hoffe, ihr könnt das Hobby nun besser verstehen und schaut euch vielleicht auch mal einen Anime an.
Lg Vivien, Jg. 9

Montag, 11. Januar 2016

Sind wir handysüchtig?

Ich zähle mich selbst zu den Menschen, die recht häufig zu ihrem Smartphone greifen. In Gesellschaft versuche ich dies nicht nur aus Gründen der Unhöflichkeit zu vermeiden, doch auch im Privaten versuche ich immer öfter, mal nicht wieder zum Handy zu greifen. Allerdings gelingt das seltener, als ich es mir eigentlich vornehme. 
 
Bild in Originalgröße anzeigenNeben der selbstgewählten Ablenkung können Smartphones aber auch echte Quälgeister sein. Eine WhatsApp-Nachricht hier, eine neue Facebook-Benachrichtigung da, dazwischen Anrufe und neue E-Mails, Kalenderbenachrichtigungen, Push-Nachrichten eines Spiels, Update-Mitteilungen etc.. All diese Benachrichtigungen sind oftmals alles andere als wichtig, reißen uns aber dennoch nicht selten aus viel Bedeutenderem heraus. Und dass Multitasking nicht sonderlich effizient ist und vor allem nervt, haben wir ja bereits erwähnt.


Dass das alles ziemlich häufig passiert, belegt nun eine neue Studie zum Thema Work-Life-Balance, die von dem Entwickler der Offtime-App gemeinsam mit dem Arbeitsbereich Arbeitspsychologie des Instituts für Psychologie der Humboldt-Universität zu Berlin durchgeführt wurde. Dabei sollte herausgefunden werden, wie die „normale“ Smartphone Nutzung bei 49 Probanden im Durchschnittsalter von 34 aussieht. Voraussetzung: Alle Teilnehmer mussten berufstätig sein und ein Android-Smartphone besitzen.Das Nutzerverhalten wurde dann zwei Wochen lang analysiert, hier ein paar der interessantesten Erkenntnisse:

  • Durchschnittlich wurde jedes Telefon 63 Mal am Tag aktiviert
  • Die Durchschnittsdauer jeder Aktivierung liegt bei 2:49 Minuten, insgesamt entspricht dies einer wöchentlichen Nutzung von 22 Stunden.
  • Hauptfunktionen waren dabei vor allem kommunikativer Natur (Anrufe, SMS, Messenger und soziale Netzwerke) 

Dass es auch etwas extremer geht, zeigte ein Proband, der WhatsApp in knapp 5 Tagen insgesamt 35 Stunden lang nutzte. Höchste Zeit also, auch mal abzuschalten.

Quelle

Beitrag von Julia, JG 9

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Toleranz



Vielleicht kennen einige von euch das Gefühl, gemobbt zu werden, nur weil man sich anders kleidet, man anders aussieht oder weil man eine andere Sexualität hat.
Menschen werden von anderen verurteilt und verspottet.https://www.jugendhilfeportal.de/fileadmin/public/Artikelbilder/Ausgrenzung_f_petrol.png
Doch was ist Toleranz?

Toleranz ist ein Begriff, der auch als Duldsamkeit und Gleichberechtigung gesehen werden kann .
Das Gegenteil von Toleranz ist Intoleranz.
Die Steigerung von Toleranz ist Akzeptanz.

An Schulen und auch in der Öffentlichkeit ist Toleranz nicht immer vorhanden. Schiefe Blicke auf der Straße und in der Schule sind keine Seltenheit. Doch warum machen Leute das?
Einige sind nicht aufgeklärt genug oder denken etwas Falsches über andere z.B. dass sie abnormale Monster seien oder einfach komisch und Freaks.
Aber Menschen sind doch Menschen, egal welche Sexualität oder welches Aussehen sie haben.
Was ist so verkehrt an Leuten, die einen anderen Style haben?
Die, die zur Gothic- oder Punkszene gehören haben doch nur ein anderes Aussehen und sind nicht gleich andere Menschen, die eine gefährliche Krankheit haben.

Doch woher kommt diese Abneigung?
Jeder wird in seiner Kindheit von seinem Umfeld beeinflusst, ob durch soziale Kontakte oder durch Medien. Durch, zum Beispiel, das Gerede der Eltern oder der anderen Kinder und oder Jugendlichen werden die Menschen geprägt.
Sprüche wie z.B. ,,Homosexuelle sind anders....“ oder ,,Sieht der nicht irgendwie komisch aus ?“ sind häufig dabei.
Durch den Einfluss entwickeln sich die Kinder und bilden entweder Sympathie (bzw. Akzeptanz) oder Abneigung. Das bedeutet, dass sie totale Abneigung entwickeln und dies im späteren Leben durch Blicke und verletzende Sprüche zeigen. Diese negativen Verhaltensweisen sind in der heutigen Zeit leider immer noch keine Seltenheit.
Eigentlich sollte man meinen, dass Toleranz heutzutage verbreiteter ist, aber immer noch sind viele homophob oder haben anderen gegenüber schnell und meist viele Vorurteile.

http://www.bel-austria.at/fileadmin/_processed_/csm_misson-hands_ebc6dd071d.jpgDurch Vorurteile und Kommentare fühlen sich die Betroffenen meistens angegriffen und wenn man dagegen nichts macht, führt es bei ihnen so weit, dass sie sich selbst umbringen.
Die Selbstmordrate bei Homosexuellen (Bisexuellen) ist etwas höher als bei Heterosexuellen, da sie häufiger gemobbt werden .

Was ist denn so schlimm daran homosexuell (bisexuell) zu sein?
Es sind trotzdem Menschen, auch wenn sie das gleiche Geschlecht lieben oder Menschen die anders aussehen, haben doch deswegen keinen schlechteren Charakter.
Ich möchte euch hier keine Meinung aufzwingen,aber ich möchte es euch näher legen, dass sich einige die zum Beispiel nicht so informiert sind im Internet informieren, weil ihr sonst mit euren Kommentaren oder Blicken andere verletzt. Denkt darüber mal nach, dass ihr ja auch nicht gemobbt oder schikaniert werden wollt.
Menschen sind Menschen egal welche Hautfarbe,Geschlecht, Religion oder Sexualorientierung.

Beitrag von Luana, JG. 9